{"id":993,"date":"2017-11-04T14:19:22","date_gmt":"2017-11-04T14:19:22","guid":{"rendered":"https:\/\/lysander1330.wordpress.com\/?p=993"},"modified":"2018-04-13T17:31:09","modified_gmt":"2018-04-13T17:31:09","slug":"glasseelen-leserunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/?p=993","title":{"rendered":"Glasseelen &#8211; Leserunde"},"content":{"rendered":"<p>In der letzten Zeit habe ich mich &#8211; freundlich ausgedr\u00fcckt &#8211; rar gemacht &#8230; sorry. Nun bin ich aber wieder zur\u00fcck.<br \/>\n<em><strong>Glasseelen<\/strong><\/em>, mein Mystery-Triller, der urspr\u00fcnglich 2013 bei Bookshouse erschienen ist, kam p\u00fcnktlich zum 01.10.2017 neu, \u00fcberarbeitet und vor allem im neuen Gewand bei <a href=\"http:\/\/www.roterdrache.org\/\">Edition Roter Drache<\/a> neu heraus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1008 alignleft\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2017\/11\/9783946425311.jpg\" alt=\"9783946425311\" width=\"190\" height=\"269\" \/><\/p>\n<p>Wahrscheinlich erinnert ihr euch noch an das alte Cover. Passend zur \u00dcberarbeitung passt das neue enfach besser.<br \/>\nEtliche Dinge, die mich in der urspr\u00fcnglichen Version gest\u00f6rt haben, sind nun nicht mehr im Buch. Besonders um Theresa habe ich einiges abge\u00e4ndert. Sie ist keine Last mehr, aktiver, einfach realer, sodass es mir richtiggehend leid tat sie &#8230; na, ihr wisst schon. Aber Camilla hat auch eine Wandlung hinter sich. Sie h\u00e4ngt definitiv nicht mehr am Rockzipfel ihrer Familie. Andererseits &#8230; Auto fahren kann sie auch hier noch nicht \ud83d\ude09<br \/>\nWer m\u00f6chte, kann sich gerne an der <a href=\"https:\/\/www.lovelybooks.de\/autor\/Tanja-Meurer\/Glasseelen-1451954520-w\/leserunde\/1500799734\/\">Leserunde auf LovelyBooks<\/a> beteiligen. Derzeit gibt es 10 B\u00fccher zu gewinnen (eBooks und Print-Ausgaben).<br \/>\nUnd wer mich kennt wei\u00df, dass es bei allen B\u00fcchern eine Besonderheit gibt: Sie sind mit Illustrationen versehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1011\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2017\/11\/illu2.jpg?w=450\" alt=\"Illu2\" width=\"225\" height=\"300\" \/>\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1010\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2017\/11\/illu1.jpg?w=446\" alt=\"Illu1\" width=\"223\" height=\"300\" \/><br \/>\nNur mal als kleiner Anreiz \ud83d\ude09<br \/>\nHier wieder der \u00fcbliche Klappentext und ein kleiner Ausschnitt, die Leseprobe aus dem ersten Kapitel:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><em>Vor Camilla und Theresa st\u00fcrzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen l\u00f6sen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Aug\u00e4pfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord?<\/em><\/p>\n<p><em>Theresa schw\u00f6rt, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den vermeintlichen Selbstm\u00f6rder gesto\u00dfen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstm\u00f6rder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen.<\/em><\/p>\n<p><em>Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit w\u00e4hnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig sp\u00e4ter verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedr\u00e4ngt f\u00fchlte, oder wurde sie Opfer des Serienm\u00f6rders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen \u201eSandmann\u201c bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu \u00fcberlisten. Von Panik getrieben, ger\u00e4t Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und st\u00f6\u00dft dort auf r\u00e4tselhafte Menschen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Tief unter der Stadt wird w\u00e4hrendessen wieder die ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt \u2013 Theresa.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Als sein Sch\u00e4del auf dem Boden aufschlug und ein Rinnsal hellen Blutes um die Spitze ihres Turnschuhs lief, h\u00f6rte die Welt f\u00fcr einen Moment auf zu atmen. Camilla starrte auf den Mann, der sich vor ihren F\u00fc\u00dfen zu Tode gest\u00fcrzt hatte. Sein aufgedunsenes Gesicht verf\u00e4rbte sich langsam blauviolett. \u00c4derchen traten an Stirn und Schl\u00e4fen hervor. \u00dcber seine halb offenen Lippen quollen Blut und Speichel, seine gebrochenen Glieder standen grotesk ab. Knochen stachen durch den Stoff von Jeans und T-Shirt.<br \/>\nCamilla h\u00e4tte nie gedacht, dass jemand so wenig blutete, wenn er von einem Dach sprang. Sie betrachtete den Toten aus einer eigenartig fernen Perspektive. Als l\u00e4ge er nicht zerschmettert zu ihren F\u00fc\u00dfen, sondern als liefe ein Film vor ihr ab. Vielleicht lag es an der Stille, an diesem Fehlen jedweden Lautes.<br \/>\nDie H\u00e4nde in den Taschen ihrer Jacke vergraben, die Finger um irgendetwas verkrampft, beobachtete sie, wie sein Blut unter ihre Schuhe rann und den Saum ihrer Cordhose durchtr\u00e4nkte. Erst nach einer Weile trat sie einen Schritt zur Seite. Trotzdem konnte sie den Blick nicht von dem Mann wenden. Seine toten Augen schienen in den wolkenlosen Sommerhimmel zu starren. In der intensive blauen Iris glitzerten Sonnenstrahlen. Etwas rollte aus den Fingern seiner linken Hand. Camilla fuhr zusammen. Eisige K\u00e4lte kroch ihre Wirbels\u00e4ule herauf und legte sich erstickend um ihr Herz.<br \/>\nZwei blutige Kugeln, an denen feine, feuchte Nervenstr\u00e4nge hingen, blieben unweit der verdrehten Schulter neben seinem Gesicht liegen. Unter den klebrig roten Schlieren und dem Stra\u00dfenschmutz stachen hellblaue Iris hervor.<br \/>\nEine Woge Grauen \u00fcberflutete Camilla und drohte, ihren Verstand mit sich zu rei\u00dfen. Sie biss sich auf die Unterlippe und den Piercingring. Der kurze, stechende Schmerz half, die aufkommende Panik zu d\u00e4mpfen.<br \/>\nSie schluckte einen Klo\u00df im Hals hinunter, dennoch blieb die Angst. Ihr Magen rebellierte, ihre Knie waren kaum noch in der Lage, sie zu halten.<br \/>\nKontrolliert atmete sie ein und aus, bis der Boden unter ihren F\u00fc\u00dfen wieder stillstand. Etwas hatte sich ver\u00e4ndert. Der Himmel spiegelte sich nicht mehr in den toten Augen. Sie wurden stumpf und verloren alle Farbe, bis sie wie graubraune Erdklumpen aussahen. Ein St\u00fcck br\u00f6ckelte daraus ab.<br \/>\nWie paralysiert fixierte Camilla die Steinklumpen in den H\u00f6hlen, die zu grauem Sand und Staub zerfielen. Wind kam auf und wehte ihn davon. Von einem Herzschlag auf den anderen erwachte die Welt um sie zu neuem Leben. Menschen schrien und rannten \u00fcber den Museumsvorplatz. Der Stra\u00dfenl\u00e4rm \u00fcberrollte Camilla mit uns\u00e4glicher Gewalt und in einer Geschwindigkeit, als raste die Zeit, um den verlorenen Takt wieder einzuholen.<br \/>\nErschrocken presste Camilla die H\u00e4nde gegen die Ohren. Theresa zuckte zusammen und umklammerte ihren Arm. Sie st\u00f6hnte lese auf. Camilla merkte, dass sie zu wanken begann. Unsicher taumelte Theresa und zog sie von dem Toten fort.<br \/>\nSie stolperte zwei, drei Schritte r\u00fcckw\u00e4rts. Camilla konnte ihren Blick nicht von den blutigen Abdr\u00fccken ihrer Schuhsohlen l\u00f6sen. Sie folgte den Spuren zur\u00fcck zu der Leiche.<br \/>\n\u201eCamilla!\u201c, w\u00fcrgte Theresa hervor. Ihre Stimme klang viel zu hoch. Der schiere Anblick des Toten musste sie entsetzen. Zitternd vergrub sie ihr Gesicht an Camillas Hals. Ihr feuchtwarmer Atem f\u00fchlte sich unangenehm an. Dennoch umarmte Camilla sie fest und dr\u00fcckte sie an sich. Am Rande bemerkte sie, dass sich Schaulustige um sie sammelten. Einige dr\u00e4ngten vor, suchten aber eilig das Weite, als sich entfernt Martinsh\u00f6rner in den L\u00e4rm der Umwelt mischten.<br \/>\nCamilla fokussierte den Mann immer wieder. Die zu Staub zerfallenen Augen konnte sie sich nur eingebildet haben. Erneut kroch K\u00e4lte in ihren K\u00f6rper. Was f\u00fcr ein kranker Albtraum war das? Sie zwang sich, das Gesicht nicht l\u00e4nger anzustarren, doch ihre Aufmerksamkeit kehrte immer wieder zur\u00fcck, registrierte jedes Detail. Seine Rechte hielt ein altes Fernrohr umklammert. Das Licht brach sich auf Okular und Messingelementen. Vergleichbare Objekte kannte sie von Steampunk-Veranstaltungen, aus Museen und B\u00fcchern, aber dieser Gegenstand l\u00f6ste eine eigenartige Empfindung von Erkennen aus. Sie kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. Es war ein D\u00e9j\u00e0-vu, verbunden mit dem Wunsch das Fernrohr an sich zu nehmen. Pl\u00f6tzlich fiel es Camilla schwer, nicht die Hand auszustrecken und danach zu greifen. Es war wie ein Zwang, erstickend und stark. Sie musste es haben! F\u00fcr einen Moment zerriss der Schleier und die Wahrheit blitzte auf. Es war nur ein einziger kurzer Moment, zu schnell vor\u00fcber, um ihn zu ergreifen. Was zur\u00fcckblieb, war nebul\u00f6se Leere, die sie nicht zu f\u00fcllen in der Lage war.<br \/>\nTheresa riss sich von ihrer Seite los und begann zu w\u00fcrgen. Der letzte Rest des unheimlichen Banns brach. Hilflos hielt sie die Schultern ihrer Freundin umfasst, w\u00e4hrend diese sich \u00fcbergab. Tr\u00e4nen rannen \u00fcber Theresas Wangen und zogen feuchte Spuren \u00fcber ihre bleiche Haut. Ihre au\u00dfergew\u00f6hnlichen, zweifarbigen Augen wirkten entz\u00fcndet und die schweren Lider verquollen. Sie zitterte am ganzen Leib. Feine Schwei\u00dfperlen bedeckten ihre Haut und verklebten die kurzen blonden Haare auf ihrer Stirn. An den Lippen hingen noch Tropfen von Erbrochenem.<br \/>\nKeuchend knickte Theresas ein. Camilla konnte gerade noch zugreifen, bevor sie auf dem Boden aufschlug. Sie st\u00fctzte ihre zierliche Freundin und f\u00fchrte sie zu einer Bank, lie\u00df sie Platz nehmen und suchte in ihrer Jacke nach Taschent\u00fcchern. Pl\u00f6tzlich erfasste sie ihre Umwelt wieder vollkommen rational. Ihr war sofort bewusst, was sie zuvor umklammert hatte: Taschent\u00fccher und Geldb\u00f6rse. Rasch zog sie das P\u00e4ckchen hervor. Der Geruch nach S\u00e4ure und halb verdautem Fr\u00fchst\u00fcck stieg ihr in die Nase. Das Erbrochene war zu viel f\u00fcr ihren Magen. Sie versuchte, so wenig wie m\u00f6glich zu atmen, als sie Theresa die Magens\u00e4uretropfen von den Lippen tupfte. Erneut w\u00fcrgte Theresa. Hoffentlich \u00fcbergab sie sich kein zweites Mal. Der Geruch allein reichte aus, dass es Camilla \u00fcbel wurde. Als sie das schmutzige Taschentuch ein St\u00fcck von sich auf den Boden warf, fing sie sich wieder. Sie lie\u00df sich vor ihrer Freundin in die Hocke sinken und ergriff ihre H\u00e4nde. Trotz der morgendlichen Julihitze f\u00fchlten sie sich an wie die einer Toten. Aus weit aufgerissenen Augen starrte Theresa durch sie hindurch. Der Anblick der blauen und der braunen Iris wirkte leicht verwirrend. Angst hatte sie dunkel gef\u00e4rbt. Unwillk\u00fcrlich fragte sich Camilla, was Theresa gesehen hatte. Das Gleiche wie sie?<br \/>\nLangsam kroch ein Hauch des Grauens in ihr Herz. Sie fror entsetzlich. Ihre H\u00e4nde flatterten. Aber sie empfand nichts, es waren Theresas Gef\u00fchle, die sie in sich aufnahm. Sie f\u00fcrchtete sich vor dem Augenblick, in dem sie von all den Emotionen \u00fcberschwemmt w\u00fcrde, die sie bislang erfolgreich verdr\u00e4ngte. Doch im Moment konnte sie nichts weiter tun, als f\u00fcr Theresa da zu sein und alle St\u00e4rke aufzubringen, zu der sie in der Lage war. Nur wie lange hielt sie das durch?<br \/>\nJenseits der Spreegabelung und der Museumsbr\u00fccke hielten Krankenwagen und Polizei. Sanit\u00e4ter mit Bahre und Zinksarg \u00fcberquerten den Steg und kamen die Stufen herauf, w\u00e4hrend uniformierte Polizisten Schaulustige zur Seite trieben.<br \/>\nCamillas Gedanken kreisten um den Selbstm\u00f6rder. Wer war er gewesen und warum war er gesprungen?<br \/>\nIhr Blick schweifte \u00fcber den Museumsvorplatz, \u00fcber das ameisenartige Gewusel von M\u00e4nnern und Frauen in Uniformen und an der glatten Fassade hinauf. Von au\u00dfen gab es keinen Weg hinauf. Wie war er also in das Geb\u00e4ude gelangt \u2026 und von welcher Stelle war er gesprungen, um punktgenau vor ihren F\u00fc\u00dfen aufzuschlagen? \u00dcber dem Quader, der den Haupteingang bildete, gab es aus ihrer Perspektive keine M\u00f6glichkeit, das Dach zu betreten. Rechts und links neben den Seitenfl\u00fcgeln standen auch keine Scherenb\u00fchnen oder andere Hebeeinrichtungen. M\u00f6glicherweise irrte sie sich und er hatte den Sprung von ganz oben geschafft. Aber dann h\u00e4tte er auf dem Vordach aufschlagen m\u00fcssen, was ihm vermutlich schon das Genick gebrochen h\u00e4tte und er gar nicht hier unten aufgeschlagen w\u00e4re. Sie legte den Kopf in den Nacken, um den pylonartigen Zentralfl\u00fcgel besser in Augenschein nehmen zu k\u00f6nnen. Es w\u00e4re vollkommen unm\u00f6glich gewesen, von dort in einem so weiten Bogen zu springen. Niemand \u00fcberbr\u00fcckte mehr als 10 Meter Tiefe, selbst wenn er geschleudert worden w\u00e4re. Theresa lehnte sich vertraut an sie. Ihre kleine Hand blieb auf Camillas H\u00fcfte liegen. Sie brauchte dringend Zuwendung. Sacht streichelte Camilla \u00fcber ihre Schulter und dr\u00fcckte sie fest an sich.<br \/>\n\u201eGeht es dir besser?\u201c, fl\u00fcsterte sie. Theresa sah zu ihr und verzog gequ\u00e4lt die Lippen. Langsam sch\u00fcttelte sie den Kopf. In ihren Augen stand noch immer dieser tiefe Schrecken. Besorgt fuhr Camilla durch ihr strubbeliges Haar.<br \/>\n\u201eKann ich verstehen.\u201c Camilla f\u00fchlte nichts von dem Schrecken. Ihre Neugier war geweckt. War das nicht vollkommen irrsinnig? Warum dachte sie schon wieder \u00fcber den Toten nach? Sie sah die Leiche an. Der arme Kerl begann ihr leidzutun. Trotzdem wollte sie wissen, wie er gestorben war und warum. Wie war er \u00fcberhaupt vor der \u00d6ffnungszeit ins Museum gekommen? Sie kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. Wenn er Mitarbeiter des Museums war, w\u00e4re es erkl\u00e4rbar gewesen. Aber er trug weder Uniform noch Arbeitskleidung wie die Leute der Putzkolonne. M\u00f6glicherweise hatte er sich noch nicht umgezogen. Von den Fielmann-Mitarbeitern wusste sie, dass sie sich auch erst im Haus umzogen, bevor sie an die Arbeit gingen. Vielleicht war es bei ihm nicht anders. Sie biss sich auf die Lippe, zupfte an den trockenen Hautsch\u00fcppchen um ihren Piercingring.<br \/>\n\u201eK\u00f6nnen wir verschwinden?\u201c, fl\u00fcsterte Theresa dicht neben ihrem Ohr, sodass ihr Atem auf der Haut kitzelte.<br \/>\nMit einer Kopfbewegung zu den Einsatzfahrzeugen sch\u00fcttelte Camilla den Kopf.<br \/>\n\u201eIch glaube, das k\u00f6nnen wir knicken.\u201c<br \/>\nSchwer seufzte Theresa. \u201eWar mir klar.\u201c Sie schob ihre Arme um Camillas Taille und kroch halb unter ihre Jacke. Leise f\u00fcgte sie hinzu: \u201eDas werde ich nie mehr vergessen.\u201c Ihr Zittern nahm zu. Sanft umschlang Camilla sie und schmiegte ihre Wange in Theresas Haar. \u201eDer Tote?\u201c, fragte sie.<br \/>\nTrocken schluckte Theresa. \u201eAuch, aber besonders dieses \u2026\u201c Sie zuckte in Camillas Arm die Schultern, als sie keine Worte fand.<br \/>\n\u201eDieses was?\u201c, hakte Camilla mit in Falten gelegter Stirn nach.<br \/>\n\u201eIch wei\u00df nicht, wer oder was das war, aber nachdem der K\u00f6rper aufgeschlagen ist, habe ich hochgeschaut und jemand da stehen sehn.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Ich hoffe, der kleine Ausschnitt hat euch gefallen \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der letzten Zeit habe ich mich &#8211; freundlich ausgedr\u00fcckt &#8211; rar gemacht &#8230; sorry. Nun bin ich aber wieder zur\u00fcck. 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