{"id":1737,"date":"2024-04-10T12:34:05","date_gmt":"2024-04-10T12:34:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/?p=1737"},"modified":"2024-04-10T12:36:01","modified_gmt":"2024-04-10T12:36:01","slug":"schattengrenzen-1-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/?p=1737","title":{"rendered":"Schattengrenzen 1 &#8211; 4"},"content":{"rendered":"<p>Der vierte Band meiner Schattengrenzen ist nun erschienen und schlie\u00dft (vorerst) die Geschichte um Oliver, Daniel, Matthias und Camilla ab.<\/p>\n<p>Worum geht es eigentlich?<\/p>\n<figure id=\"attachment_1186\" aria-describedby=\"caption-attachment-1186\" style=\"width: 212px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1186\" src=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Glasseelen-212x300.jpg\" alt=\"Glasseelen: Schattengrenzen 1\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Glasseelen-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Glasseelen-600x850.jpg 600w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Glasseelen.jpg 678w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1186\" class=\"wp-caption-text\">Glasseelen: Schattengrenzen 1<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit &#8220;<em><strong>Glasseelen<\/strong><\/em>&#8221; beginnt die Geschichte, die nur in einem losen Zusammenhang mit den drei folgenden Romanen steht.<br \/>\nCamilla, zu dem Zeitpunkt 19 und gerade aus der Schule raus, macht mit ihrer besten Freundin und ehemaligen Liebe Theresa einen Trip nach Berlin. Klingt schick, wenn man bedenkt, dass die M\u00e4dels vor dem Studium noch mal ein bisschen ausspannen wollen. Aber irgendwer meint es gar nicht gut mit den beiden. Erst st\u00fcrzt sich ein junger Mann vor ihnen zu Tode, dann verschwindet die sensible Theresa, die sicher ist, gesehen zu haben, dass es sich bei dem Sturz des Jungen nicht um einen Selbstmord oder Unfall gehandelt hat, spurlos. Als Camilla sich auf die Suche nach ihr macht, findest sie ihre Freundin: tot.<br \/>\nEin Serienm\u00f6rder treibt sich in der Stadt herum, seine Opfer sind junge Frauen. Theresa passt in das Schema. Aber war es nur das?<br \/>\nCamilla ger\u00e4t in einen Strudel unheimlicher Ereignisse, f\u00fcr die sie keine Erkl\u00e4rung findet. Dabei lernt sie au\u00dfer Christoph Kowalski, einem Punk, auch die beiden Kriminalbeamten Bernd Wei\u00dfhaupt und Matthias Habicht kennen. Die drei M\u00e4nner stehen in engem Zusammenhang, auch mit dem M\u00f6rder. Camilla wei\u00df zu viel und schlimmer: sie kann zu viel. Mit ihrer bis dahin unbewusst genutzten F\u00e4higkeit die Realit\u00e4t zu manipulieren, wird sie jedem gef\u00e4hrlich, sogar sich selbst.<br \/>\nCamilla l\u00f6st zusammen mit sehr vielen anderen den Fall, muss von da an aber ihr Talent unterdr\u00fccken.<br \/>\nZu Ende des Buches erh\u00e4lt sie von Matthias, den sie als \u00fcber korrekten, sehr guten Beamten kennen gelernt hat, eine alarmierend Mail. Er habe &#8220;Mist&#8221; gebaut und Camilla solle alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um den Tod der Familie Hoffmann zu verhindern. Zu sp\u00e4t &#8230;<\/p>\n<p>Zitat: <em>\u201eDie Textpassage, die Amadeo aufgesagt hatte\u201c, begann sie, \u201ebetraf den Sandmann, der den Kindern die Augen aus dem Kopf schneidet und sie seiner Brut zu fressen gibt. Daher kommt auch der Name, den man dem Serienm\u00f6rder gegeben hat. Er schneidet Frauen die Augen heraus.\u201c<\/em><br \/>\n<em>\u201eFraglos\u201c, entgegnete Chris.<\/em><br \/>\n<em>\u201eNathanael, der Protagonist der Geschichte, wurde von seiner Amme mit der Vorstellung des Monsters Sandmann eingesch\u00fcchtert. Das Bild verfolgte ihn sein ganzes weiteres Leben.\u201c Camilla sp\u00fcrte eine vollkommen irreale Form von Euphorie in sich aufsteigen. \u201eUnd er hatte sich in die Maschinenfrau Olympia verliebt \u2026\u201c Die Eindr\u00fccke eines mechanischen K\u00f6rpers zuckten durch ihren Geist. Ineinandergreifende Zahnr\u00e4der, Ketten und Keilriemen in einem offenen Torso. Das Licht von Grubenleuchten reflektierte auf einer Messingh\u00fclle. Mit Dr\u00e4hten und Kabeln versehene Gliedma\u00dfen lagen um den Torso \u2026 Sie sch\u00fcttelte das Bild ab. \u201eAber Olympia war nichts als eine Maschine aus Holz, Glas und Metall.<\/em><br \/>\n<em>Camilla sank in sich zusammen. Augen \u2013 es ging in der Novelle darum, dass sie die Seele eines Menschen waren.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Glasseelen-Schattengrenzen-1-Tanja-Meurer-ebook\/dp\/B0784DS6PJ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon eBook<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1240\" aria-describedby=\"caption-attachment-1240\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1240\" src=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Cover_Der_Rebell-206x300.png\" alt=\"Der Rebell: Schattengrenzen 2\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Cover_Der_Rebell-206x300.png 206w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Cover_Der_Rebell-600x875.png 600w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Cover_Der_Rebell.png 617w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1240\" class=\"wp-caption-text\">Der Rebell: Schattengrenzen 2<\/figcaption><\/figure>\n<p>In &#8220;<em><strong>Der Rebell<\/strong><\/em>&#8221; stehen die drei Hoffmann-S\u00f6hne im Zentrum, ebenso der junge, noch etwas unbedarfte, offenherzige Kriminalkommissar Daniel Kuhn. Oliver, Michael und Christian Hoffmann \u00fcberleben im Dezember als einzige ein entsetzliches Massaker. Ihr Vater schlachtet ihre Mutter und die beiden kleinen Geschwister Elli und Marc regelrecht ab. Der Hintergrund? Eine Beziehungstat. Aber daran will sogar die Polizei nicht ganz glauben, auch wenn Thomas Hoffmann genau daf\u00fcr ins Gef\u00e4ngnis wandert. Die Sonderkommission setzt sich aus den Beamten Irene Markgraf (Daniels Tante), Gregor Roth, Lukas George, sowie den beiden Berliner Polizisten Bernd Wei\u00dfhaupt und Matthias Habicht zusammen. Sie fokussieren ihre Arbeit weit \u00fcber den Mord hinaus auf Amman Aboutreika, Hoffmanns Vorgesetzter, sein engster Freund und Liebhaber von Hoffmanns Frau. In diesem Mann sehen sie ihr eigentliches Ziel, \u00fcber ihn m\u00fcssen sie mehr herausfinden, er ist der Dreh- und Angelpunkt verschiedener Verbrechen. Sie kommen nicht an ihn heran. Der aalglatte Gesch\u00e4ftsmann scheint keine dunklen Geheimnisse zu haben, ausgenommen der Tatsache, dass er wahrscheinlich mit seiner Liaison der Ausl\u00f6ser der Bluttat gewesen ist.<br \/>\nAls dann auch noch weitere Leichen auftauchen, die nichts mit den Hoffmann-Morden zu tun haben, erh\u00f6ht sich der Druck auf die Beamten, sodass Matthias auf Camilla zur\u00fcckgreift.<\/p>\n<p>Oliver, in der Mordnacht nur ganz knapp dem Tod entgangen, bringt aus dem Anschlag eine unheimlich F\u00e4higkeit mit: Er kann Geister sehen, mit ihnen sprechen, sie sogar anfassen. Da er selbst klinisch tot gewesen ist, erkennt er die Verstorbenen, zuerst \u00fcber Tr\u00e4ume, dann in der Realit\u00e4t in Visionen, \u00fcber Spiegel, schlie\u00dflich verschwimmen die Grenzen so weit, dass er unkontrolliert immer wieder in ihre Welt eintaucht. Aber er ist nicht allein damit. Daniel, ebenfalls mehrfach an der Grenze des Todes gewesen, hat das selbe Talent. Die beiden tauschen sich aus, finden andere Ans\u00e4tze, an die Ausl\u00f6ser der Mordnacht heranzugehen und haben stellenweise Erfolg. Daniel l\u00e4sst sich von Olivers Rechercheeifer mitrei\u00dfen und ger\u00e4t zusehends in Probleme.<\/p>\n<p>Da Oliver Patenkind von Amman Aboutreika ist, l\u00e4sst er sich vor der offiziellen Adoption darauf ein, mit Michael und Christian in die Aboutreika-Villa zu ziehen. Er erhofft sich intern der Aboutreika-Familie Indizien zu finden, mit denen die Kommission weiterarbeiten kann. Auch wenn keiner der Beamten darauf Einfluss hat, will niemand, dass die drei das Risiko auf sich nehmen.<\/p>\n<p>Zitat: <em>K\u00e4lte wehte aus dem Keller herauf, feine Gespinste von verstaubten Spinnweben bewegten sich sacht. Der Geruch nach Rost, Schimmel und Moder lag in der Luft. Pl\u00f6tzlich wirkte die Helligkeit der schwachen, verstaubten Schachtlampe grell.<\/em><br \/>\n<em>Oliver knirschte mit den Z\u00e4hnen, ohne darauf einzugehen. Immerhin befanden sich auch Beamte da unten. So schlimm konnte es nicht sein. \u201eKomm.\u201c<\/em><br \/>\n<em>Langsam schob er Michael auf die Eisentreppe und folgte ihm. Sein Magen krampfte sich zusammen. Leider konnte er seinen Verstand nicht davon \u00fcberzeugen, dass alles in Ordnung war. Das alte Metall der Stufen knarrte unter seinem Gewicht. Wieder eine Treppe. Ihm rann ein Schauder \u00fcber den R\u00fccken, er schluckte. Die Narben auf seinem K\u00f6rper brannten von einem Moment zum anderen, als steckte noch das Messer in seinem Fleisch. Verfluchte Psychose!<\/em><br \/>\n<em>Oliver schaute zur\u00fcck. Das Flurlicht flammte in derselben Sekunde auf. Die Silhouette des alten Mannes nahm Konturen an. Er wirkte monstr\u00f6s. Rasch wandte Oliver sich um und eilte hinunter. Auf der Kellerebene wartete Micha auf ihn. Er umklammerte das Eisengel\u00e4nder mit beiden H\u00e4nden, als k\u00f6nnte es ihm Halt geben. Sein Blick flackerte, und er atmete hektisch, als w\u00e4re er gerannt. Was f\u00fcr Helden sie doch waren \u2026 Sofort schloss er Michael in seine Arme. Hei\u00dfer Atem drang durch sein Shirt, und nur allm\u00e4hlich beruhigte der Kleine sich. Sein Zittern nahm allerdings nicht ab.<\/em><br \/>\n<em>Oliver wagte nicht, zu tief in die Schatten zu schauen. Alles wirkte wie ein Horrorszenario \u2013 und immer dieses Knirschen von Schritten. Wer war hier unten?<\/em><br \/>\n<em>Die Spurensicherung, Beamte \u2013 Polizei eben.<\/em><br \/>\n<em>Es w\u00e4re zu plakativ gewesen, genau an diesem Ort von etwas \u00dcbernat\u00fcrlichem angegriffen zu werden. Er neigte sich zu Micha und k\u00fcsste sein Haar. Ihm war klar, dass er sich selbst beruhigen wollte. \u201eWillst du hoch?\u201c<\/em><br \/>\n<em>Vehement sch\u00fcttelte der Kleine den Kopf.<\/em><br \/>\n<em>\u201eGeht es denn?\u201c<\/em><br \/>\n<em>Michael versteifte sich in seiner Umarmung. \u201eAuf der Treppe steht jemand.\u201c<\/em><br \/>\n<em>Seine Stimme war nichts als ein heiseres Kr\u00e4chzen.<\/em><br \/>\n<em>Unwillk\u00fcrlich fuhr Oliver herum. Die Helligkeit in seinem R\u00fccken zehrte an den Konturen und verlieh Walter etwas von einem grobschl\u00e4chtigen Golem wie im Stummfilm. Auf was lauerte der alte Geier eigentlich? Oliver biss die Z\u00e4hne aufeinander. Das Starren machte ihn kirre. M\u00fchsam atmete er durch. Vor Micha wollte er sich keine Bl\u00f6\u00dfe geben. Beruhigend strich er ihm \u00fcber die Schulter.<\/em><br \/>\n<em>\u201eDas ist nur Opa.\u201c<\/em><br \/>\n<em>Micha l\u00f6ste sich von Oliver und wich r\u00fcckw\u00e4rts in den Gang zur\u00fcck. \u201eAber er ist nicht allein. Irgendwie ist das unheimlich.\u201c<\/em><br \/>\n<em>Nicht allein?<\/em><br \/>\n<em>Oliver sah zur\u00fcck. Tats\u00e4chlich stand neben Walter jemand \u2013 klein, gebeugt, schemenhaft, als w\u00fcrden Dunstschwaden den K\u00f6rper bilden \u2026\u00a0<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Rebell-Schattengrenzen-2-Tanja-Meurer-ebook\/dp\/B07DP4WZ6R\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon eBook<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1685\" aria-describedby=\"caption-attachment-1685\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1685\" src=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-210x300.png\" alt=\"Grenzg\u00e4nger: Schattengrenzen 3\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-210x300.png 210w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-717x1024.png 717w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-768x1097.png 768w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-1076x1536.png 1076w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-1434x2048.png 1434w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-300x428.png 300w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Grenzgaenger_VS-850x1214.png 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1685\" class=\"wp-caption-text\">Grenzg\u00e4nger: Schattengrenzen 3<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit &#8220;<em><strong>Grenzg\u00e4nger<\/strong><\/em>&#8221; lernt Oliver sehr schnell, dass er nicht nur sich und seine Br\u00fcder in eine Falle gef\u00fchrt hat, sondern auch Matthias, der von Aboutreika unter Druck gesetzt wird und Daniel, der sich in seiner Sorge um die Br\u00fcder unbedacht in Gefahr begibt. Dennoch sind die Bem\u00fchungen aller nicht v\u00f6llig umsonst. Amman Aboutreika kann seine Fassade nur bedingt aufrecht erhalten. Die Br\u00fcder bemerken schnell, dass ihr Onkel Amman nicht das eigentliche Problem ist. Auch wenn er immer wieder zu unkontrollierten Ausbr\u00fcchen neigt, \u00e4ndert sich seine Pers\u00f6nlichkeit in den Ersch\u00f6pfungsphasen grundlegend und gibt eine beinah zerbrechliche Seite frei. Ist er von einem Geist besessen?<\/p>\n<p>Oliver bekommt mit, dass in der Villa \u00fcberdurchschnittlich viele Vorkommnisse sind. Er wechselt oft unkontrolliert in die Geisterwelt, verliert fast seinen Fokus und lernt dabei viel \u00fcber die Komplexit\u00e4t wie auch die Bewohner dieser Daseinsebene. Geister stellen sich ihm in einer Vielfalt und Unterschiedlichkeit vor, die er bis dahin nicht angenommen h\u00e4tte. Auch setzt sich die Welt \u00fcber die drei Dimensionen hinaus fort.<br \/>\nW\u00e4hrenddessen arbeiten Matthias, Daniel und Lukas mit dem inoffiziellen Einverst\u00e4ndnis von Irene Meinhardt an Gregor Roth und Bernd Wei\u00dfhaupt, die beide starke Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zum \u00dcbersinnlichen oder Unerkl\u00e4rlichen haben, vorbei. Das bleibt nicht unentdeckt.<\/p>\n<p>Zitat: <em>In Ammans Z\u00fcgen regte sich nichts, er blinzelte nicht einmal. Ein furchtbarer Gedanke erwachte in ihm. Amman schuf eine neue Abh\u00e4ngigkeit, in der Chris und Micha zu seinem Spielball wurden.<\/em><br \/>\n<em>Amman drehte sich um und ging wortlos weiter. Er hatte bereits den halben Flur hinter sich gelassen, blieb dann aber vor dem Raum stehen, in dem er Christian untergebracht hatte. Er hob eine Hand und lie\u00df sie dicht \u00fcber der Klinke schweben.<\/em><br \/>\n<em>Oliver fuhr zusammen. \u00bbWas hast du vor?!\u00ab<\/em><br \/>\n<em>Amman wandte ihm das Profil zu. Ein Schatten fiel \u00fcber seine Z\u00fcge, der ihm etwas Dunkles verlieh.<\/em><br \/>\n<em>Oliver wollte losst\u00fcrzen, aber als Amman die Hand auf die Klinke legte, hielt er inne. Etwas ber\u00fchrte ihn, leicht wie eine Feder, und dennoch hinterlie\u00df es einen brennenden Hauch auf seiner Haut, streifte Wange und Haar, nur um immer wieder unregelm\u00e4\u00dfig seinen Adamsapfel anzutippen. Was war das? Er wich zur\u00fcck, aber das Tasten blieb. Mit einer Hand umklammerte er das Gel\u00e4nder, ihm brach der Schwei\u00df aus. Seine Knie wurden weich, als er deutlich eine unsichtbare Hand unter seinem Kiefer sp\u00fcrte, die beinah gem\u00e4chlich zuzudr\u00fccken begann. Er stolperte zur\u00fcck und merkte im gleichen Moment, dass er die Stufe verfehlte. Mit einem erstickten Laut auf den Lippen klammerte er sich an den Handlauf. Ein harter Ruck ging durch seinen Arm, zugleich zuckte scharfer Schmerz durch das rechte Knie, in das sich die Treppenkante bohrte.<\/em><br \/>\n<em>War das Ammans Werk? Gehetzt schaute er durch das Gel\u00e4nder. Aboutreika hatte sich nicht ger\u00fchrt. Er wirkte wie eine Statue, atemlos und still stand er an derselben Stelle; beinah, als w\u00e4re er \u2026 tot?<\/em><br \/>\n<em>Was immer hier vor sich ging, Amman wurde von der Welt hinter den Spiegeln beeinflusst. Feiner, dunkler Nebel fiel von ihm ab und schwebte zu Boden.<\/em><br \/>\n<em>Jetzt war er zu allem imstande!<\/em><br \/>\n<em>Ein warmer, weicher K\u00f6rper dr\u00e4ngte sich gegen seinen Unterschenkel. Oliver fuhr auf, doch es war nur Ruth, die neben ihm kauerte. Seine Finger krallten sich in den Treppenl\u00e4ufer. Er schluckte, und es tat weh. Neben ihm schlug Ruth ihre Hinterl\u00e4ufe ohne Unterlass auf die Stufe, wobei sie beinah menschliche Laute von sich gab.<\/em><br \/>\n<em>Oliver zog sich hoch und stolperte auf Amman zu. Dessen Gestalt schwitzte keinen Nebel mehr aus, vielmehr flimmerte sie wie ein bewegliches Nachbild.<\/em><br \/>\n<em>Es gab nicht einen Amman, sondern viele zuckende \u00dcberlagerungen seines K\u00f6rpers. Er bebte, seine Hand auf der Klinke verkrampfte sich, glitt ab. Dann verschwand das Flirren und lie\u00df eine einzige Person zur\u00fcck. Mit einem Keuchen taumelte Amman.<\/em><br \/>\n<em>Oliver war stehen geblieben. Welche Pers\u00f6nlichkeit hatte sich durchgesetzt?<\/em><br \/>\n<em>Er befand sich keine f\u00fcnf Schritte von ihm entfernt und wagte dennoch nicht, n\u00e4her zu kommen.<\/em><br \/>\n<em>Ein Beben durchlief Amman. Mit kleinen, unsicheren Bewegungen tastete er nach Halt und schwankte. Er brach in die Knie.<\/em><br \/>\n<em>Oliver wollte ihm helfen, doch Amman stemmte sich an der Wand hoch.<\/em><br \/>\n<em>\u00bbAmman?\u00ab<\/em><br \/>\n<em>Er winkte benommen ab, bevor er sich umdrehte. Die Schultern h\u00e4ngend, wie ein gepr\u00fcgeltes Tier, wankte er \u00fcber die Galerie davon.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Grenzg%C3%A4nger-Schattengrenzen-3-Tanja-Meurer-ebook\/dp\/B0CKWHH3XD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon eBook<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1689\" aria-describedby=\"caption-attachment-1689\" style=\"width: 213px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1689\" src=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Cover_Freigeist-213x300.png\" alt=\"Freigeist: Schattengrenzen 4\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Cover_Freigeist-213x300.png 213w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Cover_Freigeist-300x423.png 300w, https:\/\/www.schattengrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Cover_Freigeist.png 638w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1689\" class=\"wp-caption-text\">Freigeist: Schattengrenzen 4<\/figcaption><\/figure>\n<p>In &#8220;<em><strong>Freigeist<\/strong><\/em>&#8221; hat sich eine weitere Partei in den Kampf eingereiht, die Familie Mousavi. Samira, ein M\u00e4dchen in Olivers Alter, hat seit l\u00e4ngerem unheimliche Dinge beobachtet und findet in den Hoffmanns, Camilla und Daniel endlich Menschen, die ihr glauben. F\u00fcr sie beginnt ebenfalls die Welt ins Wanken zu geraten, denn ihre Gro\u00dfmutter wird \u00fcberfallen und bestohlen. Hat Aboutreika die Finger im Spiel? Die wertvollen Artefakte, die Samiras Gro\u00dfmutter einb\u00fc\u00dft, geh\u00f6ren zu einer Reihe von Dingen, die er unter allen Umst\u00e4nden in seinen Besitz bringen will.<\/p>\n<p>Nachdem Oliver alle Beteiligten zusammenbringt und sie all ihr Wissen zusammentragen, wird endlich klar was der Kern aller Bluttaten und Ereignisse ist. Aber nicht nur Aboutreika ist ihr Gegner. Es gibt eine weiteres Person, die mindestens genauso uneinsch\u00e4tzbaren ist wie er &#8230;<\/p>\n<p>Zitat: <em>Lukas war aufgestanden und zu ihm getreten. Sacht ber\u00fchrte er seine Schulter.<\/em><br \/>\n<em>Leise, eindringlich, sagte er: \u00bbAboutreika hat Beschwerde gegen dich und Matthias eingereicht.\u00ab<\/em><br \/>\n<em>Die Kameras, dieser Drecksack nutzt das Beweismaterial gegen uns!, schoss es Daniel durch den Kopf. Seine Knie wurden kurz weich, doch dann nahm er sich zusammen. Es war sein Fehler gewesen. Wie hatte er nur so naiv sein k\u00f6nnen, darauf zu vertrauen, dass Aboutreika nicht herausfand, wer er war?<\/em><br \/>\n<em>Schlie\u00dflich wurde das ganze Haus \u00fcberwacht. Das Ziehen in seinem Magen nahm zu, und er sp\u00fcrte, wie ihm das Blut aus dem Kopf wich. Jetzt war nicht der passende Zeitpunkt, um seinen \u00c4ngsten nachzugeben. Hilflos schaute er zu Matthis. Aus seiner Mimik lie\u00df sich tiefe Sorge lesen, aber keine \u00dcberraschung.<\/em><br \/>\n<em>\u00bbWenn Frau Aboutreika aussagt, k\u00f6nnen wir eine Hausdurchsuchung f\u00fcr Villa und B\u00fcror\u00e4ume veranlassen\u00ab, merkte Lukas an. \u00bbAuf der Festplatte finden wir garantiert etwas, das ihren Mann belastet.\u00ab<\/em><br \/>\n<em>Bernd wiegte mit hochgezogenen Brauen den Kopf. Trotzdem musste Daniel st\u00e4ndig daran denken, wo ihn die Kameras \u00fcberall erfasst hatten. Ganz sicher, als Chris ihn ins Haus gelassen hatte. Auch in der K\u00fcche? Nein, wer war so paranoid? Das traute er selbst Aboutreika nicht zu. Aber da war noch die Sache mit dem Spiegel gewesen. Er war der Letzte, der sich im B\u00fcro befunden hatte.<\/em><br \/>\n<em>Davon abgesehen, dass es sich um ein Tor gehandelt hatte, war das Unget\u00fcm auch eine unersetzlich teure Antiquit\u00e4t. Mit beiden H\u00e4nden massierte er seine Schl\u00e4fen.<\/em><br \/>\n<em>Moment, langsam! Daniel fuhr zu Matthis herum. Die Kameras hatten nur ihn erfasst, nicht aber Matthis, er hatte vor dem Haus gewartet. Wie also konnte Aboutreika gegen ihn eine Beschwerde einreichen? War Matthis, nachdem er mit den vier Jungen abgefahren war, in das Haus eingebrochen?<\/em><br \/>\n<em>Trocken schluckte er. Unvorstellbar, dass ausgerechnet Matthis einen solch dummen Fehler begehen w\u00fcrde. Daniel konnte ihn nicht fragen, solang Bernd und Gregor anwesend waren. Aber so erkl\u00e4rte sich ihm auch die sorgenvolle Stimmung, in der Matthis sich befand.<\/em><br \/>\n<em>Bernd stemmte sich aus dem Stuhl hoch. Der bullige Oberkommissar zog die Brauen zusammen und die Lippen \u00fcber den Z\u00e4hnen weg, dann br\u00fcllte er: \u00bbIhr beide \u2013 ihr habt solch eine Schei\u00dfe gebaut, schlimmer geht\u2019s wirklich nicht mehr!\u00ab<\/em><br \/>\n<em>Instinktiv verspannte Daniel sich. So w\u00fctend hatte er Bernd noch nie erlebt.<\/em><br \/>\n<em>Sacht dr\u00fcckte Matthis Daniels Schulter, schien aber etwas entspannter zu sein.<\/em><br \/>\n<em>Er konnte hoffentlich Bernd besser einsch\u00e4tzen.<\/em><br \/>\n<em>\u00bbWarum habt ihr uns nicht vom ersten Moment, in dem wir hier versammelt waren, mit der Beschuldigung Aboutreikas konfrontiert?\u00ab, fragte Daniel.<\/em><br \/>\n<em>Gregor musterte ihn ver\u00e4rgert. \u00bbKannst du dir das nicht denken?\u00ab<\/em><br \/>\n<em>\u00bbKlar, wir h\u00e4tten beide sofort davon erz\u00e4hlen sollen.\u00ab<\/em><br \/>\n<em>\u00bbAnstatt dessen hast du dich um das Thema herumgedr\u00fcckt, und von Matthias kam \u00fcberhaupt nichts.\u00ab Gregor warf sein Jackett auf Lukas\u2019 Stuhl und sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbIch dachte, dass ihr wenigstens Verantwortung tragen w\u00fcrdet, aber ihr verhaltet euch wie\u2026\u00ab<\/em><br \/>\n<em>\u00bbFeiglinge\u00ab, fiel ihm Bernd ins Wort.<\/em><br \/>\n<em>Knapp best\u00e4tigte Gregor.<\/em><br \/>\n<em>Bernd ballte die F\u00e4uste und starrte Daniel unter gesenkten Augenlidern an.<\/em><br \/>\n<em>\u00bbWie konntest du Holzkopf den kleinen Aboutreika mitnehmen?\u00ab, zischte er.<\/em><br \/>\n<em>\u00bbBist du von allen guten Geistern verlassen?\u00ab<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Freigeist-Schattengrenzen-4-Tanja-Meurer-ebook\/dp\/B0CXJHQW6C\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon eBook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vierte Band meiner Schattengrenzen ist nun erschienen und schlie\u00dft (vorerst) die Geschichte um Oliver, Daniel, Matthias und Camilla ab. 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