{"id":1058,"date":"2018-03-14T18:40:07","date_gmt":"2018-03-14T18:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/lysander1330.wordpress.com\/?p=1058"},"modified":"2018-04-13T17:08:27","modified_gmt":"2018-04-13T17:08:27","slug":"schattengrenzen-1-glasseelen-und-nachtschatten-1-unantastbar-fuer-099-e","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schattengrenzen.de\/?p=1058","title":{"rendered":"Schattengrenzen 1 &#8211; Glasseelen und Nachtschatten 1 &#8211; Unantastbar f\u00fcr 0,99 \u20ac"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1059\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2018\/03\/glasseelen-0-99-euro.jpg\" alt=\"Glasseelen 0.99 Euro\" width=\"820\" height=\"340\" \/><\/p>\n<p><em>Die Fremde hielt die Lider gesenkt wie eine Schlafwandlerin, wandte sich um und ging wortlos den Flur entlang zum Treppenhaus. Genauso still folgte Camilla ihr auf nackten F\u00fc\u00dfen. Sie begegneten keiner Schwester, keinem Arzt oder Pfleger. Aus den Zimmern drang kein Laut.<\/em><br \/>\n<em>Ihre stille F\u00fchrerin stieg die Stufen hinunter. Camilla wagte nicht, auch nur ein Wort zu sagen, um das feine Band zu der Fremden nicht zu zerst\u00f6ren. Weshalb folgte sie ihr? Sie verstand nicht, warum. Erst recht schaffte sie es nicht, das Gef\u00fchl des Vertrauens einzuordnen, als w\u00e4re die Fremde ihr seit Jahren mit all ihren Geheimnissen wohlbekannt.<\/em><br \/>\n<em>Der Gedanke irritierte sie. Camilla blieb stehen. Obwohl die Sicherheit, in der sie sich w\u00e4hnte, unersch\u00fctterlich war, erkannte sie, dass etwas nicht stimmte.<\/em><br \/>\n<em>In welchem Stockwerk lagen Theresa und sie? War das nicht die erste Etage gewesen?<\/em><br \/>\n<em>Sie sah hinauf. Ihrem Gef\u00fchl nach stieg sie bereits seit drei oder vier Geschossen nach unten. Konnte es hier so viele Untergeschosse geben? Was wollte sie \u00fcberhaupt hier?<\/em><br \/>\n<em>Erst jetzt bemerkte sie die Ver\u00e4nderung. Die W\u00e4nde bestanden nicht mehr aus dem typisch wei\u00dfen Sichtputz, sondern aus gekalktem Mauerwerk. An manchen Stellen lagen die Ziegel frei, schwarzer Schimmel und Salpeter bl\u00fchten. Feuchtigkeit hing in der Luft und brachte Modergeruch mit sich.<\/em><br \/>\n<em>Camilla fr\u00f6stelte. Das konnte nicht real sein.<\/em><br \/>\n\u00a9Glasseelen, Edition Roter Drache 2017<\/p>\n<p>Ihr wisst ja, dass <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Glasseelen-Schattengrenzen-1-Tanja-Meurer-ebook\/dp\/B0784DS6PJ\"><strong>Glasseelen<\/strong> <\/a>noch einmal (und vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet) im neuen Gewandt bei <a href=\"http:\/\/www.roterdrache.org\/\">Edition Roter Drache<\/a> erschienen ist. Da Holger mir die M\u00f6glichkeit gelassen hat, das eBook selbst zu ver\u00f6ffentlichen, ohne dass es \u00fcber den Verlag l\u00e4uft, habe ich das auch getan.<br \/>\nAnl\u00e4sslich zur LBM 2018 senke ich den eBook-Preis von <strong><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Glasseelen-Schattengrenzen-1-Tanja-Meurer-ebook\/dp\/B0784DS6PJ\">Glasseelen auf 0,99 \u20ac<\/a><\/strong>. Dieses Angebot gilt allerdings nur bis Montag, den 19.03.2018.<br \/>\nDasselbe gilt auch f\u00fcr die Preissenkung bei <strong><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Nachtschatten-Unantastbar-Band-1\/dp\/3939727806\">Nachtschatten 1<\/a><\/strong>, dem ersten Urban Fantasy (mit Engeln, Vampiren, Werw\u00f6lfen, Magiern und Sidhe) von meiner Frau <a href=\"https:\/\/julianeseidel.wordpress.com\/\">Juliane Seidel<\/a>.<br \/>\nBis dahin k\u00f6nnt ihr das Buch sehr g\u00fcnstig erwerben.<br \/>\nWer keinen &#8220;Bock&#8221; auf digitales Lesen hat, darf sich aber auch sehr gerne die Printausgabe mit Illustration, Widmung und passenden Lesezeichen auf der LBM beim Verlagsstand von Edition Roter Drache kaufen. Bei Holger kostet das Buch die regul\u00e4ren 16,95 \u20ac. Aber ich verspreche euch, es lohnt sich. Wenn ich etwas kann, dann immer noch zeichnen \ud83d\ude09<br \/>\nWer also in der eine oder anderen Weise auf Mystery-Thrill in Berlin hat, der darf sich sehr gerne bedienen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Klappentext <strong>Glasseelen<\/strong>:<br \/>\n<em>Vor Camilla und Theresa st\u00fcrzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen l\u00f6sen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Aug\u00e4pfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord?<\/em><br \/>\n<em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1008 alignleft\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2017\/11\/9783946425311.jpg\" alt=\"9783946425311\" width=\"220\" height=\"311\" \/>Theresa schw\u00f6rt, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den vermeintlichen Selbstm\u00f6rder gesto\u00dfen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstm\u00f6rder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen. <\/em><br \/>\n<em>Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit w\u00e4hnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig sp\u00e4ter verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedr\u00e4ngt f\u00fchlte, oder wurde sie Opfer des Serienm\u00f6rders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen \u201eSandmann\u201c bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu \u00fcberlisten. Von Panik getrieben, ger\u00e4t Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und st\u00f6\u00dft dort auf r\u00e4tselhafte Menschen.<\/em><br \/>\n<em>Tief unter der Stadt wird w\u00e4hrendessen wieder die ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt \u2013 Theresa.<\/em><\/p>\n<p>Hier noch ein weiterer Ausschnitt aus dem Roman:<br \/>\n<em>Das Bild eines offenen Frauentorsos, in dem ein feines R\u00e4derwerk dargestellt wurde, dominierte ihr Sichtfeld. Mit sauberen Pfeilen und Seitennotizen wurden die einzelnen Zahnr\u00e4der und Federn beschrieben. Camilla ergriff Chris\u2019 Arm.<\/em><br \/>\n<em>\u201eDas ist nicht Amadeos Bibliothek\u201c, hauchte sie. \u201eSie geh\u00f6rt dem Sandmann!\u201c<\/em><br \/>\n<em>Christoph starrte mit schreckensbleichem Gesicht geradeaus und klappte den Mund auf und zu.<\/em><br \/>\n<em>In der gleichen Sekunde roch Camilla den dumpfen Leichengeruch, der sie auf ihrer Flucht begleitet hatte. Sie fuhr zusammen.<\/em><br \/>\n<em>In einem der Spiegel, die das Licht ihrer Lampe verst\u00e4rkten, reflektierte ein totenblasses, hageres Gesicht. Der breite Mund war nichts als ein lippenloser Riss, der nicht in der Lage war, die gewaltigen, fingerlangen Z\u00e4hne zu verbergen. Seine Nase erinnerte an den Schnabel eines Raubvogels. Sie reichte bis zu seinem Unterkiefer. Aber das Schrecklichste waren die tief liegenden, schwarzen Augen, die jede noch so geringe Bewegung verfolgten. Boshafte Intelligenz glomm darin.<\/em><br \/>\n<em>Camilla sp\u00fcrte es bis in die letzte Faser ihres K\u00f6rpers. Das musste der Sandmann sein!<\/em><br \/>\n<em>D\u00fcnnes Spinnwebenhaar bewegte sich, als er sich einen Schritt auf Chris und Camilla zuschob. Eine Str\u00e4hne glitt \u00fcber seine gewaltigen Schultern und fiel auf einen grotesk d\u00fcnnen Oberschenkel hinab. Dieses Wesen war riesig. Es \u00fcberragte Chris um einen Kopf.<\/em><br \/>\n<em>Camilla wagte kaum, zu atmen. Sie mussten fort!<\/em><br \/>\n<em>Den Weg nach vorn versperrte der Tisch und hinter ihnen n\u00e4herte sich der Sandmann.<\/em><br \/>\n<em>In ihrem Hals bildete sich ein harter Klo\u00df, den sie nicht schlucken konnte. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie sich Chris\u2019 Finger langsam der \u00d6llampe n\u00e4herten. Sie \u00fcberschlug seine M\u00f6glichkeiten. Er konnte den Sandmann angreifen oder die Seiten in Brand setzen. Wozu er sich auch entschied, er musste sich beeilen.<\/em><br \/>\n<em>Ihre Muskeln spannten sich zum Sprung \u00fcber den Tisch. Aber Chris z\u00f6gerte. Ihr Herz raste.<\/em><br \/>\n<em>Der Sandmann hob seine Klauenhand und streckte sie nach ihnen aus. Seine N\u00e4gel ber\u00fchrten eine Locke an ihrer Seite.<\/em><br \/>\n<em>Ihr Atem stockte. Im gleichen Moment schleuderte Chris die Lampe. Sie zersprang. Petroleum spritzte heraus und traf Gesicht und Oberk\u00f6rper des Monsters. Tropfen der \u00f6ligen Fl\u00fcssigkeit fielen zu Boden, tr\u00e4nkten den Stoff jedoch nicht. Fl\u00e4mmchen tanzten \u00fcber den monstr\u00f6sen Leib, ohne sonderlichen Schaden anzurichten. Tr\u00e4ge flackerte sein Frack. Nur das feine Haar fing Feuer.<\/em><br \/>\n<em>Sie nahm sich nicht l\u00e4nger Zeit, darauf zu achten, was der Sandmann tat. Mit einem Sprung hechtete sie \u00fcber den Tisch.<\/em><br \/>\n\u00a9Glasseelen, Edition Roter Drache 2017<\/p>\n<p>Hier der Klappentext von Jules <strong>Unantastbar<\/strong>:<br \/>\n<em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1061 alignright\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2018\/03\/nachtschatten01.jpg\" alt=\"nachtschatten01\" width=\"212\" height=\"311\" \/>Menschen, Vampire und Werwesen haben etwas gemeinsam: Sie alle besitzen einen Schutzengel. Lily &#8211; eine der wenigen Auserw\u00e4hlten, die den ihren sehen kann &#8211; wird zu einer J\u00e4gerin ausgebildet, um gew\u00f6hnliche Menschen vor \u00fcbernat\u00fcrlichen Wesen zu sch\u00fctzen.<\/em><br \/>\n<em>Als sie sich in Silas verliebt, der Mitglied einer geheimnisvollen Magiergilde ist, hat pl\u00f6tzlich jeder Geheimnisse vor ihr: Der hohe Rat, ihre Lehrmeisterin, Silas, sogar ihr eigener Schutzengel Adrian. Die seltsamen Vorf\u00e4lle, die sich um sie herum ereignen, lassen sie und Silas schlie\u00dflich auf ein Komplott aus Intrigen sto\u00dfen, das seinen Ursprung in Lilys Vergangenheit hat.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1060 aligncenter\" src=\"https:\/\/lysander1330.files.wordpress.com\/2018\/03\/nachtschatten-0-99-euro.jpg\" alt=\"Nachtschatten 0.99 Euro\" width=\"480\" height=\"280\" \/><br \/>\nZu guter Letzt:<br \/>\nDenkt daran, bald erscheint <strong>Der Relbell<\/strong> (der 2. Schattengrenzen-Band) bei bei <a href=\"http:\/\/www.homolittera.com\/deutsch\/\">HOMO Littera<\/a> und Nummer 3 ist in Arbeit \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fremde hielt die Lider gesenkt wie eine Schlafwandlerin, wandte sich um und ging wortlos den Flur entlang zum Treppenhaus. Genauso still folgte Camilla ihr auf nackten F\u00fc\u00dfen. Sie begegneten keiner Schwester, keinem Arzt oder Pfleger. Aus den Zimmern drang kein Laut. Ihre stille F\u00fchrerin stieg die Stufen hinunter. 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