Horror / Thriller

Neues Cover für das eBook zu “Glasseelen”

Wie sich in den letzten Monaten gezeigt hat, zieht das eBook-Cover zu Glasseelen so gut wie gar nicht. Dementsprechend hat sich die Designerin Manuela Ancutici (Little Kunoichi) des Problems angenommen. Das Ergebnis ist einfach toll geworden 😀 Hier könnt ihr euch die Entwicklung des Covers ansehen, angefangen mit dem Cover von Bookshouse, über das Cover von Edition Roter Drache, bis hin zu Manuelas Cover:

  1. Cover, 2013, Layout von Bookshouse

  2. Cover 2017, Layout von Edition Roter Drache



  3. Cover 2019, Layout Manuela Ancutici

    Glasseelen - Schattengrenzn 1

Dieses neue Bild gefällt mir einfach um längen besser als das x-te Frauengesicht. Der Roman ist düster, spielt unter Berlin und – klar – es geht um einen Frauenmörder, der den Damen die Augen rausschneidet. Aber das ist eben nicht alles. Es geht tief unter Berlin in die sogenannten Unterwelten, spielt in alten Bunkern und Kanälen, basiert auf E.T.A. Hoffmanns Nachtstück “Der Sandmann” und streift auch das Leben Hoffmanns. Allein deshalb war es mir wichtig, nnicht alles auf eine Frau zu reduzieren. Hier ein Ausschnitt aus dem 1. Kapitel:

Als sein Schädel auf dem Boden aufschlug und ein Rinnsal hellen Blutes um die Spitze ihres Turnschuhs lief, hörte die Welt für einen Moment auf zu atmen. Camilla starrte auf den Mann, der sich vor ihren Füßen zu Tode gestürzt hatte. Sein aufgedunsenes Gesicht verfärbte sich langsam blauviolett. Äderchen traten an Stirn und Schläfen hervor. Über seine halb offenen Lippen quollen Blut und Speichel, seine gebrochenen Glieder standen grotesk ab. Knochen stachen durch den Stoff von Jeans und T-Shirt.

Camilla hätte nie gedacht, dass jemand so wenig blutete, wenn er von einem Dach sprang. Sie betrachtete den Toten aus einer eigenartig fernen Perspektive. Als läge er nicht zerschmettert zu ihren Füßen, sondern als liefe ein Film vor ihr ab. Vielleicht lag es an der Stille, an diesem Fehlen jedweden Lautes.

Die Hände in den Taschen ihrer Jacke vergraben, die Finger um irgendetwas verkrampft, beobachtete sie, wie sein Blut unter ihre Schuhe rann und den Saum ihrer Cordhose durchtränkte. Erst nach einer Weile trat sie einen Schritt zur Seite. Trotzdem konnte sie den Blick nicht von dem Mann wenden. Seine toten Augen schienen in den wolkenlosen Sommerhimmel zu starren. In der intensive blauen Iris glitzerten Sonnenstrahlen. Etwas rollte aus den Fingern seiner linken Hand. Camilla fuhr zusammen. Eisige Kälte kroch ihre Wirbelsäule herauf und legte sich erstickend um ihr Herz.

Zwei blutige Kugeln, an denen feine, feuchte Nervenstränge hingen, blieben unweit der verdrehten Schulter neben seinem Gesicht liegen. Unter den klebrig roten Schlieren und dem Straßenschmutz stachen hellblaue Iris hervor.

Eine Woge Grauen überflutete Camilla und drohte, ihren Verstand mit sich zu reißen. Sie biss sich auf die Unterlippe und den Piercingring. Der kurze, stechende Schmerz half, die aufkommende Panik zu dämpfen.

Sie schluckte einen Kloß im Hals hinunter, dennoch blieb die Angst. Ihr Magen rebellierte, ihre Knie waren kaum noch in der Lage, sie zu halten.

Kontrolliert atmete sie ein und aus, bis der Boden unter ihren Füßen wieder stillstand. Etwas hatte sich verändert. Der Himmel spiegelte sich nicht mehr in den toten Augen. Sie wurden stumpf und verloren alle Farbe, bis sie wie graubraune Erdklumpen aussahen. Ein Stück bröckelte daraus ab.

Wie paralysiert fixierte Camilla die Steinklumpen in den Höhlen, die zu grauem Sand und Staub zerfielen. Wind kam auf und wehte ihn davon. Von einem Herzschlag auf den anderen erwachte die Welt um sie zu neuem Leben. Menschen schrien und rannten über den Museumsvorplatz. Der Straßenlärm überrollte Camilla mit unsäglicher Gewalt und in einer Geschwindigkeit, als raste die Zeit, um den verlorenen Takt wieder einzuholen.

Erschrocken presste Camilla die Hände gegen die Ohren. Theresa zuckte zusammen und umklammerte ihren Arm. Sie stöhnte lese auf. Camilla merkte, dass sie zu wanken begann. Unsicher taumelte Theresa und zog sie von dem Toten fort.

Sie stolperte zwei, drei Schritte rückwärts. Camilla konnte ihren Blick nicht von den blutigen Abdrücken ihrer Schuhsohlen lösen. Sie folgte den Spuren zurück zu der Leiche.

„Camilla!“, würgte Theresa hervor. Ihre Stimme klang viel zu hoch. Der schiere Anblick des Toten musste sie entsetzen. Zitternd vergrub sie ihr Gesicht an Camillas Hals. Ihr feuchtwarmer Atem fühlte sich unangenehm an. Dennoch umarmte Camilla sie fest und drückte sie an sich. Am Rande bemerkte sie, dass sich Schaulustige um sie sammelten. Einige drängten vor, suchten aber eilig das Weite, als sich entfernt Martinshörner in den Lärm der Umwelt mischten.

Camilla fokussierte den Mann immer wieder. Die zu Staub zerfallenen Augen konnte sie sich nur eingebildet haben. Erneut kroch Kälte in ihren Körper. Was für ein kranker Albtraum war das? Sie zwang sich, das Gesicht nicht länger anzustarren, doch ihre Aufmerksamkeit kehrte immer wieder zurück, registrierte jedes Detail. Seine Rechte hielt ein altes Fernrohr umklammert. Das Licht brach sich auf Okular und Messingelementen. Vergleichbare Objekte kannte sie von Steampunk-Veranstaltungen, aus Museen und Büchern, aber dieser Gegenstand löste eine eigenartige Empfindung von Erkennen aus. Sie kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. Es war ein Déjà-vu, verbunden mit dem Wunsch das Fernrohr an sich zu nehmen. Plötzlich fiel es Camilla schwer, nicht die Hand auszustrecken und danach zu greifen. Es war wie ein Zwang, erstickend und stark. Sie musste es haben! Für einen Moment zerriss der Schleier und die Wahrheit blitzte auf. Es war nur ein einziger kurzer Moment, zu schnell vorüber, um ihn zu ergreifen. Was zurückblieb, war nebulöse Leere, die sie nicht zu füllen in der Lage war.

Theresa riss sich von ihrer Seite los und begann zu würgen. Der letzte Rest des unheimlichen Banns brach. Hilflos hielt sie die Schultern ihrer Freundin umfasst, während diese sich übergab. Tränen rannen über Theresas Wangen und zogen feuchte Spuren über ihre bleiche Haut. Ihre außergewöhnlichen, zweifarbigen Augen wirkten entzündet und die schweren Lider verquollen. Sie zitterte am ganzen Leib. Feine Schweißperlen bedeckten ihre Haut und verklebten die kurzen blonden Haare auf ihrer Stirn. An den Lippen hingen noch Tropfen von Erbrochenem.

Keuchend knickte Theresas ein. Camilla konnte gerade noch zugreifen, bevor sie auf dem Boden aufschlug. Sie stützte ihre zierliche Freundin und führte sie zu einer Bank, ließ sie Platz nehmen und suchte in ihrer Jacke nach Taschentüchern. Plötzlich erfasste sie ihre Umwelt wieder vollkommen rational. Ihr war sofort bewusst, was sie zuvor umklammert hatte: Taschentücher und Geldbörse. Rasch zog sie das Päckchen hervor. Der Geruch nach Säure und halb verdautem Frühstück stieg ihr in die Nase. Das Erbrochene war zu viel für ihren Magen. Sie versuchte, so wenig wie möglich zu atmen, als sie Theresa die Magensäuretropfen von den Lippen tupfte. Erneut würgte Theresa. Hoffentlich übergab sie sich kein zweites Mal. Der Geruch allein reichte aus, dass es Camilla übel wurde. Als sie das schmutzige Taschentuch ein Stück von sich auf den Boden warf, fing sie sich wieder. Sie ließ sich vor ihrer Freundin in die Hocke sinken und ergriff ihre Hände. Trotz der morgendlichen Julihitze fühlten sie sich an wie die einer Toten. Aus weit aufgerissenen Augen starrte Theresa durch sie hindurch. Der Anblick der blauen und der braunen Iris wirkte leicht verwirrend. Angst hatte sie dunkel gefärbt. Unwillkürlich fragte sich Camilla, was Theresa gesehen hatte. Das Gleiche wie sie?

Langsam kroch ein Hauch des Grauens in ihr Herz. Sie fror entsetzlich. Ihre Hände flatterten. Aber sie empfand nichts, es waren Theresas Gefühle, die sie in sich aufnahm. Sie fürchtete sich vor dem Augenblick, in dem sie von all den Emotionen überschwemmt würde, die sie bislang erfolgreich verdrängte. Doch im Moment konnte sie nichts weiter tun, als für Theresa da zu sein und alle Stärke aufzubringen, zu der sie in der Lage war. Nur wie lange hielt sie das durch?

Jenseits der Spreegabelung und der Museumsbrücke hielten Krankenwagen und Polizei. Sanitäter mit Bahre und Zinksarg überquerten den Steg und kamen die Stufen herauf, während uniformierte Polizisten Schaulustige zur Seite trieben.

Camillas Gedanken kreisten um den Selbstmörder. Wer war er gewesen und warum war er gesprungen?

Ihr Blick schweifte über den Museumsvorplatz, über das ameisenartige Gewusel von Männern und Frauen in Uniformen und an der glatten Fassade hinauf. Von außen gab es keinen Weg hinauf. Wie war er also in das Gebäude gelangt … und von welcher Stelle war er gesprungen, um punktgenau vor ihren Füßen aufzuschlagen? Über dem Quader, der den Haupteingang bildete, gab es aus ihrer Perspektive keine Möglichkeit, das Dach zu betreten. Rechts und links neben den Seitenflügeln standen auch keine Scherenbühnen oder andere Hebeeinrichtungen. Möglicherweise irrte sie sich und er hatte den Sprung von ganz oben geschafft. Aber dann hätte er auf dem Vordach aufschlagen müssen, was ihm vermutlich schon das Genick gebrochen hätte und er gar nicht hier unten aufgeschlagen wäre. Sie legte den Kopf in den Nacken, um den pylonartigen Zentralflügel besser in Augenschein nehmen zu können. Es wäre vollkommen unmöglich gewesen, von dort in einem so weiten Bogen zu springen. Niemand überbrückte mehr als 10 Meter Tiefe, selbst wenn er geschleudert worden wäre. Theresa lehnte sich vertraut an sie. Ihre kleine Hand blieb auf Camillas Hüfte liegen. Sie brauchte dringend Zuwendung. Sacht streichelte Camilla über ihre Schulter und drückte sie fest an sich.

„Geht es dir besser?“, flüsterte sie. Theresa sah zu ihr und verzog gequält die Lippen. Langsam schüttelte sie den Kopf. In ihren Augen stand noch immer dieser tiefe Schrecken. Besorgt fuhr Camilla durch ihr strubbeliges Haar.

„Kann ich verstehen.“ Camilla fühlte nichts von dem Schrecken. Ihre Neugier war geweckt. War das nicht vollkommen irrsinnig? Warum dachte sie schon wieder über den Toten nach? Sie sah die Leiche an. Der arme Kerl begann ihr leidzutun. Trotzdem wollte sie wissen, wie er gestorben war und warum. Wie war er überhaupt vor der Öffnungszeit ins Museum gekommen? Sie kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. Wenn er Mitarbeiter des Museums war, wäre es erklärbar gewesen. Aber er trug weder Uniform noch Arbeitskleidung wie die Leute der Putzkolonne. Möglicherweise hatte er sich noch nicht umgezogen. Von den Fielmann-Mitarbeitern wusste sie, dass sie sich auch erst im Haus umzogen, bevor sie an die Arbeit gingen. Vielleicht war es bei ihm nicht anders. Sie biss sich auf die Lippe, zupfte an den trockenen Hautschüppchen um ihren Piercingring.

„Können wir verschwinden?“, flüsterte Theresa dicht neben ihrem Ohr, sodass ihr Atem auf der Haut kitzelte.

Mit einer Kopfbewegung zu den Einsatzfahrzeugen schüttelte Camilla den Kopf.

„Ich glaube, das können wir knicken.“

Schwer seufzte Theresa. „War mir klar.“ Sie schob ihre Arme um Camillas Taille und kroch halb unter ihre Jacke. Leise fügte sie hinzu: „Das werde ich nie mehr vergessen.“ Ihr Zittern nahm zu. Sanft umschlang Camilla sie und schmiegte ihre Wange in Theresas Haar. „Der Tote?“, fragte sie.

Trocken schluckte Theresa. „Auch, aber besonders dieses …“ Sie zuckte in Camillas Arm die Schultern, als sie keine Worte fand.

„Dieses was?“, hakte Camilla mit in Falten gelegter Stirn nach.

„Ich weiß nicht, wer oder was das war, aber nachdem der Körper aufgeschlagen ist, habe ich hochgeschaut und jemand da stehen sehn.“

Camilla ließ sie los und ergriff ihre Schultern. „Was?“

Offenbar hatte sie zu laut gesprochen, denn die Leute um sie herum schauten sich zu ihnen um. Theresas Blick glitt an Camilla vorbei zum Eingang. Sie schien immer noch etwas zu sehen, denn ihre Augen weiteten sich. Rasch wandte Camilla sich um und sah hinauf. Nichts … Was sah Theresa? Sie sah oft Dinge, die Camilla allenfalls spürte. Ihr rann ein Schauder über den Rücken. Steckte etwas Übernatürliches dahinter? Aufgeregte Nervosität rann durch ihre Glieder. Die morbiden Gedanken faszinierten sie ebenso sehr, wie sie ihr Angst einjagten. Wenn Theresa etwas gesehen hatte, waren die zu Sand zerfallen Augen des Toten keine Einbildung gewesen.

 

Und noch einmal ein Abschnitt weiter hinten, tief unter der Erde:

Hastig kramte Camilla ihr Handy heraus. Sie konnte um Hilfe telefonieren. Die Empfangsbalken waren ausgeblendet. Trocken schluckte sie. Das war es wohl … Nein, aufgeben kam nicht in Frage! Sie schaltete die Taschenlampe ein und sah sich um, ob es eine provisorische Waffe oder ein Versteck gab.

In hintereinander aufgereihten Regalen lagen Bettlaken, Bezüge und OP-Hemden, aber als Waffe konnte sie nichts davon nutzen. Ihr Mut sank.

Plötzlich schlug etwas unglaublich Schweres mit Schwung von außen gegen die Tür. Camilla fuhr zusammen. Grimm!, dachte sie. Aber die Wucht des Aufpralls hatte etwas von der Schwere eines Kleinwagens … Eiskalt rann es ihr den Rücken hinab. In dem Moment bemerkte sie etwas Metallenes, das verborgen hinter einem Regal lag.

Grimm rüttelte wie ein Irrer an der Klinke.

Camilla federte hinter die Wäscheberge und ging in Deckung. Scheinbar tobte er und behinderte sich selbst, denn er riss immer noch an der Tür, wodurch sie Zeit gewann. Sie betrachtete das, was sie gesehen hatte. Es war der rostige Griff an einer uralten Stahltür, deren Bänder mit gewaltigen Nieten versehen waren. Camilla tastete nach dem Knauf und zog daran. Es gab einen kurzen Ruck, dann klemmte die Tür. Camilla leuchtete hinab. Kratzspuren in den Kacheln bewiesen, dass sie nur mehr Kraft aufwenden musste. Sie schaltete die Taschenlampe ab und schob das Handy in die Hosentasche.

Mit beiden Händen und unter  Einsatz ihres gesamten Gewichtes kratzte der Holm über den Boden, bis der Spalt groß genug war, um hindurch zu schlüpfen.

Klamme Kälte wehte ihr entgegen, der Geruch nach feuchtem, altem Stein, Moder und Fäulnis. Weit entfernt rauschte Wasser. Krallen von Ratten oder Mäusen schabten über den Boden.

Gewaltsam wurde die Tür zur Wäschekammer aufgestoßen.

Camilla wirbelte herum. Aus ihrer Deckung gewahrte sie Grimm im Gegenlicht des Flurs. Er wirkte noch monströser, als sie ihn in Erinnerung hatte. Hinter ihm tauchte ein zweiter, riesenhafter Mann auf, dessen schaufelartige Hände hinabpendelten und dessen Kopf unnatürlich deformiert war. Sie fuhr zusammen. Ihn hatte Theresa auf dem Museum stehen sehen, dessen war sie sicher. Ihr Herz hämmerte so hart, dass sie glaubte, Grimm oder das Ungeheuer könnten es hören. Aus der Kammer drangen Grunzlaute.

Renn! Sie sind dein Tod! Der Mann sprach wieder mit ihr, er war keine Einbildung!

So leise sie konnte schob sie sich an der Wand entlang von der Tür fort. Sie musste nur genug Strecke zwischen sich und diese Monster bringen, um die Taschenlampe wieder einschalten zu können. Nach einer Weile ging sie schneller, bis der Gang abknickte und die Stimmen zurückgefallen waren. Erst jetzt wagte sie nach ihrem Handy zu greifen.

Der Tunnel war grob gemauert und schloss sich dicht über ihrem Kopf in einem Tonnengewölbe. Staubige Spinnweben hingen von der Decke. In den Fugen der Ziegel hatten sich Schimmel und Moos gesammelt. Wassertröpfchen schimmerten in dem weißen Licht ihres Mobiltelefons. Kleine Schatten huschten vor ihr davon. Eine langbeinige Spinne zog sich dicht vor ihrem Gesicht wieder nach oben. Camilla erschrak kaum vor ihr.

Die Stimme in ihrem Kopf hatte sie hierher gelotst. Und nun? Kamen weitere Anweisungen, Hilfestellungen wenigstens?

„Wohin soll ich mich wenden?“, wisperte sie. Natürlich blieb jede Antwort aus.

Das konnte alles nicht wahr sein. Camilla betrachtete die Akku-Anzeige. Ewig würde sie das Licht nicht eingeschaltet lassen können. Diese App fraß Strom. Mit einer Hand strich sie sich die verschwitzten Haarsträhnen aus der Stirn. Dann musste sie selbst einen Weg nach oben suchen. Hoffentlich verlief sie sich nicht …

Sie schob den Gedanken von sich. Es war nicht gut, sich selbst in Panik zu versetzen. Mühsam rief sie sich zur Ordnung.

Während jeden Atemzugs rasselten Camillas Lungen, als wäre darin etwas kaputt gegangen. Staub und Schimmel in der Luft hinterließen einen widerlichen Geschmack auf ihrer Zunge. Sie fühlte sich elend und erschöpft, dennoch wäre es unklug gewesen, länger stehen zu bleiben.

Sie leuchtete in den Gang nach links und rechts. In beiden Richtungen sah er gleich aus.

In dem tiefen Staub auf dem Boden krabbelten Käfer von ihr fort. Sie überlegte, wohin sie sich wenden sollte, um wieder in die Freiheit zu gelangen, konnte es aber nicht sagen. Ihr Gefühl riet, sich links zu halten, um an anderer Stelle in die psychiatrische Klinik oder zumindest auf deren Gelände zurückzukommen. Wenn diese Tunnel nicht uralte Fluchttunnel waren, gehörten sie sicher zu Versorgungsschächten der älteren Häuser auf dem Gelände der Charité.

Sie schaltete die App aus und schob sich vorsichtig nah an der Wand entlang. Auch wenn sie sich ekelte, in Schimmel zu greifen oder eine Spinne auf der Hand sitzen zu haben, war es sicher. An der nächsten Abzweigung könnte sie das Display einschalten, vielleicht half das schon. Zumindest fraß es nicht so viel Akku.

Nach einer Zeit gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. Von irgendwoher gelangte manchmal ein schwacher Lichtschimmer in die Gewölbe. Sie vermutete, dass es durch Kanaldeckel drang. Auch wenn sie nichts klar erkennen konnte, bemerkte sie doch andere Tunnel oder Schächte.

Ihre Atmung hatte sich wieder beruhigt. Zum ersten Mal merkte sie, wie schlecht ihr Körper trainiert war. Tägliches Radfahren und Joggen waren definitiv nicht ausreichend, wenn man um sein Leben rennen musste.

Sie versuchte, sich von den Ereignissen abzulenken, was ihr nicht gelang. Die sich in Sand zersetzenden Augen verfolgten sie immer wieder. Das in Kombination mit dem Artikelausschnitt und der Erzählung Theresas ergaben Fragmente eines Gesamtbildes, dass sie noch nicht wirklich erkennen konnte. Zumindest war Camilla sicher, sich die unheimlichen Ereignisse nicht eingebildet zu haben. Automatisch dachte sie an Grimm, der Theresa und sie bedrängt hatte. Vielleicht war er mit diesem Monster – wo immer der Zusammenhang zwischen den beiden Männern lag – immer noch hinter ihr her. Langsam manifestierte sich die Idee, dass er andere Möglichkeiten haben könnte, um sie zu beobachten. In ihrer Fantasie öffneten sich steinerne Lider in den Wänden, sobald sie eine Stelle passiert hatte, und Blicke folgten ihr. Sofort fühlte sie sich beobachtet. Sie kramte das Handy heraus und schaltete es ein, aber es war nichts zu sehen. Erleichtert schaltete sie es ab und atmete auf.

Leider hatte sich ihre Fantasie an der Vorstellung festgefressen. Wieder spürte sie Augen, die sie von hinten beobachteten. Die keimende Panik ließ sich kaum mehr versiegeln. Immer wieder hörte sie das Kratzen von Krallen im Staub vor und hinter sich, was weitaus lauter klang als Rattenfüßchen.

Plötzlich sah sie schemenhaft ein unförmiges Wesen mit breiten Schultern und pendelnden Armen. Das Ding hatte einen lächerlich kleinen, schmalen Schädel, seine schartigen Nägel kratzten über Stein. Grimms Begleiter. Sie schrie auf und machte ein paar Schritte zurück, fuhr herum und rannte ohne zu wissen wohin. Die Tunnel verzweigten sich. Camilla stolperte, prallte gegen Wände und strauchelte. Hinter ihr folgten dumpfe Schritte, die sich immer weiter verloren. Trotzdem hielt sie erst an, als die Schmerzen in ihren Lungen überhandnahmen. Schwindelig und atemlos taumelte sie gegen eine Wand und sank auf den schmutzigen Boden. Untere ihren Fingern spürte sie körnigen Dreck. Schwer stützte sie sich ab und ließ den Kopf nach vorne fallen. Ihr Herz schlug schwer und hart in der Brust, bis sie glaubte, an ihrer Angst zu ersticken.

Wenn sie je hier hinauskommen sollte, würde sie Berlin verlassen und nie wieder zurückkehren!

In Frankfurt waren keine Monster hinter ihr her. Das Unheimlichste, was ihr dort passieren konnte, waren aufdringliche Kerle, die sie nachts belästigten.

Mühsam rang sie nach Luft und schloss die Augen.

Selbst wenn sie lebend aus den Katakomben kam, konnte sie nicht weg. Nicht ohne Theresa. Was, wenn sie vor Stunden bereits Grimm in die Finger geraten war? So unheimlich er wirkte, er war auch Polizist, jemand, dem man vertrauen sollte.

Ihre Kehle zog sich schmerzhaft zusammen. Vielleicht hatte er Theresa erwischt. Erneut erschuf ihre Fantasie Visionen einer zerfleischten Leiche. Der Brustkasten war geöffnet und die Rippen nach außen gebrochen. Wo das Herz sein sollte, befand sich zerfetztes Gewebe in einem schmierigen Blutbrei. Dieser verdammte Artikel! Warum vermischte sich in ihrer Vorstellung das, was sie gelesen hatte mit dem, was ihr passiert war?

Um die Gedanken abzuschütteln, zwang sich Camilla auf die Füße und lief weiter, aber die Vorstellung ließ sie nicht mehr los. Sie trat in etwas Weiches, das sie mit dem Schuh zerdrückte. Fäulnisgeruch stieg auf und hüllte sie ein. Sie spürte, wie ihr Verstand in einer neuen Woge aus Panik erstickt wurde, und rannte los.

Eine gefühlte Ewigkeit später ließ sie sich erschöpft und verzweifelt gegen eine Wand sacken. Tränen liefen über ihre Wangen. Ihre Lungen schmerzten, als hätte sie Säure geatmet. Ihr Hals fühlte sich trocken an, schlucken konnte sie nicht mehr richtig. Sie spürte jede Schürfwunde und jeden blauen Fleck an ihrem Körper. Schwach erinnerte sie sich, während ihrer blinden Flucht unzählige Male gestürzt zu sein. Bei irgendeiner Gelegenheit hatte sie sich den Fuß verdreht und konnte nun nur noch leicht auftreten.

Sie hatte sich vollkommen verlaufen. Camilla wusste, dass sie etliche Male abgebogen, Treppen hinuntergestürzt und auf Stegen oberhalb der Abwasserkanäle entlanggelaufen war. Den Weg zurück würde sie niemals finden. Vermutlich war sie Kilometer von der Klinik entfernt – oder, was schlimmer war – im Kreis gelaufen.

Nach einigen Minuten, die sie brauchte, um sich etwas zu fangen, richtete sie sich auf. Erneut schaltete sie das Mobiltelefon ein. Auf dem Display las sie die Uhrzeit ab. Es war bereits halb zehn Uhr morgens. Darüber nachzudenken, wie viele Stunden sie sinnlos herumgeirrt war, war entmutigend. Wenn sie nur bei Weißhaupt gewartet hätte, nicht weggelaufen und bei Frau Wallraf geblieben wäre, hätte sie so viel mehr ausrichten können. Ihre immer wieder aufkeimende Panik begann sich in brennende Wut zu wandeln. In ihrem Magen sammelte sich Hitze und begann hoch zu kochen. Camilla trat gegen die Wand, so dass Dreck herab rieselte. Warum hatte sie sich so von ihren Gefühlen treiben lassen? Die Konsequenz aus ihrer Hysterie konnte sie sich bildlich vorstellen: Weißhaupt suchte nun nicht mehr ein Mädchen, sondern zwei. Sicher hatte der Kommissar seinen Morgen anders verplant. Camilla wollte sich gar nicht vorstellen, welch massiver Polizeiaufwand hierbei betrieben wurde und passierte, wenn ihre Eltern davon erfuhren. Selbst ihr gutmütiger Vater brachte dafür sicher keinen Humor auf. Eigentlich gab es für Camilla nur noch eine Bedrohung – sich vollkommen verirrt zu haben. Sobald sie an der Oberfläche war, musste sie mit dem Kommissar telefonieren und sich mit ihm offen und ehrlich unterhalten. Wahrscheinlich lachte er sie aus, aber wenn ihm wenigstens Teile ihrer Aussage halfen Theresa zu finden, war das schon mehr, als sie hier unten erreicht hatte. Camilla straffte sich und schaltete erneut die Taschenlampe ein. Boden und Wände bestanden aus nacktem Beton, anders als zuvor. Sie erinnerte sich an gemauerte Tunnel. Also war sie nicht im Kreis gelaufen, sondern an einen anderen Ort gelangt. Nervöse Neugier erwachte. Sie leuchtete nach unten. Ein dünnes Rinnsal floss dicht neben ihr entlang. In einiger Entfernung tropfte Wasser herab, das Geräusch hallte mehrfach gebrochen nach. In der Luft tanzte Staub. Irgendwo vor ihr schien sich der Gang zu öffnen. Sie humpelte etwas schneller und schaltete das Licht aus, bis sich ihr leises Keuchen in weitem Raum verlor. Kurz leuchtete sie in die Halle. Hier war alles viel größer und höher. Der Akku gab einen Warnton von sich. Warum ausgerechnet jetzt? Camilla stöhnte leise, beendete aber die App.

Vor irgendwoher wehte kühle Luft den süßlich fauligen Gestank eines toten Tieres heran. Camilla erschauerte. Dieser Ort atmete vollkommene Leblosigkeit aus.

Vorsichtig humpelte sie weiter. Der Wiederhall ihrer Schritte begannen ihr Angst zu machen. In dieser Weite konnte sich alles Mögliche verbergen. Wenn es nicht Grimm und sein unheimlicher Begleiter waren, so vielleicht der Sandmann …

Schaudernd schüttelte sie den Gedanken ab.

Immer wieder hörte sie leises Rascheln von feinen Klauen auf dem Beton: die allgegenwärtigen Mäuse und Ratten.

Die Echos veränderten sich, sie klangen dumpfer und hohler.

Camilla blieb stehen und leuchtete um sich. Im gleichen Moment zuckte sie zusammen und stolperte einen Schritt zurück. Vor ihr gähnte ein quadratisches Loch im Boden. Gegenüber erkannte sie Stufen, die hinab führten. Wer immer diesen Tunnel gebaut hatte, musste die Arbeiten eingestellt haben. Alles wirkte unfertig.

Camilla umging das Loch und sah sich um, solang der Akku noch mitspielte. Säulen stützten die Betondecke und der Gang öffnete sich in eine Halle. Anhand der Gräben folgerte sie, dass das wohl irgendwann eine U-Bahn-Station werden sollte. Als sie näher an die Kante trat, sah sie allerdings keine Schienenstränge.

Das Gefühl von Einsamkeit und Leere wuchs.

Hier musste es doch einen Aufgang geben. Camilla drängte ihre Furcht zurück und ging langsam den Bahnsteig entlang. Sie spähte hinter alle Säulen und in jeden Alkoven.

Der Akku leerte sich bedenklich. Sie wollte nicht daran denken, dass sie bald völlig blind weitergehen musste, wenn kein Wunder geschah.

Plötzlich kroch ihr der Geruch nach Blut in die Nase. Ihr Atem stockte. Beinah glaubte sie, sich übergeben zu müssen. So schnell sie mit ihrem verletzten Fuß konnte, schritt sie aus, einem kühlen Luftzug entgegen. Vielleicht war sie gleich in Freiheit.

In einiger Entfernung gewahrte sie einen Lichtschimmer und einen Durchgang, aus dem Papierfetzen in die Halle getrieben wurden. Ein Pappbecher rollte hin und her. Endlich hatte sie einen Ausgang erreicht! Sonnenschein malte bewegte Muster auf den zugemüllten Boden. Camilla rannte los. Ihr Fußgelenk schmerzte höllisch, aber sie ignorierte es.

Als sie in den Schacht stolperte und nach oben sah, schlug Enttäuschung wie eine Woge über ihr zusammen. Die Sonne stand hoch am Himmel. Camilla hörte Motorengeräusche. Ein paar Vögel kreisten über der Öffnung, aber all das schien mindestens 10 Meter entfernt und den nackten Beton konnte sie nicht erklimmen. Sie knirschte mit den Zähnen und sackte mit dem Rücken gegen die Schachtwand. Zeitungspapier raschelte, wehte auf und enthüllte dicht neben ihr einen nackten Fuß. Camilla fuhr zusammen und rang nach Atem. Der Blutgeruch … War jemand abgestürzt?

Sie zitterte, als sie in die Hocke ging. Ihr Fuß schmerzte unter der Belastung. Mit einer Hand stützte sie sich ab, während sie in der anderen ihr Handy umklammerte. Wiederwillig kroch sie näher. Über dem Körper lag grauer, mit Farbflecken und Mörtel verschmutzter Bauvlies. Zufall?, dachte sie. Sicher nicht. Auf Camillas Armen bildete sich Gänsehaut. Eigentlich wollte sie nicht sehen, was unter der Decke lag. Sie presste die Lippen aufeinander. Mit einem Ruck zog sie daran. Den grauenhaft entstellten, nackten Körper erkannte sie augenblicklich: Theresa! Camilla krallte die Nägel in das Vlies.

Jemand hatte ihren Brustkorb aufgerissen. Rund um die furchtbare Wunde war die bleiche Haut von Dreck, Schürfwunden und trocknendem Blut verkrustet. Einer ihrer schlanken Arme stach in seltsamem Winkel vom Körper ab, während der andere das Gesicht wie zum Schutz bedeckte. Camilla würgte.

Um ihre Brust zogen sich Stahlringe zusammen. Der Mensch, den sie am meisten auf der Welt liebte, den sie retten und beschützen wollte, war tot. Camillas Atem beschleunigte sich. Tränen schossen in ihre Augen, begleitet von scharfen Stichen in den Nebenhöhlen. Ihre Kehle fühlte sich an wie zugeschnürt. Der Boden schien unter ihr aufzureißen. Kalte Hoffnungslosigkeit mischte sich mit glühendem Schmerz. Die Leere, die in ihr lauerte, begann einen dunklen Sog zu entwickeln.

Warum verdammt, waren sie nur hierhergekommen? Theresas Tod war ihre Schuld!

Camilla presste zwei Finger gegen die Nasenwurzel. Es war keinem geholfen, wenn sie den Gedanken zuließ und sich darin verlor. Aus Verzweiflung gab es keinen Ausweg. Theresa war umgebracht worden. Camilla stemmte sich hoch. Vielleicht konnte sie von hier die Polizei rufen. Der Akku gab Signale, dass er fast leer war und das Display zeigte an, dass sie immer noch keinen Empfang hatte.

In Camilla schlug der Schmerz zu hilfloser Wut um. Heftig trat sie gegen die Wand.

„Hey!“, brüllte sie hinauf. „Hört mich jemand?!“ Ihre Stimme überschlug sich und brach. Die Trockenheit in ihrem Mund machte es ihr schwer. Dennoch legte sie den Kopf in den Nacken. „Ich brauche Hilfe!“ Die Worte klangen laut, fremd, rau, brachen im Schacht und verwehten unter dem Verkehrslärm zur Unkenntlichkeit. „Hey!“ In ihrer Kehle brannte es. Der Schrei zerbrach in heiseres Krächzen. „Hört mich denn keiner? HILFE!“

Jede Antwort blieb aus. Der Verkehr verlangsamte sich nicht, blieb nicht stehen. Wie konnte angesichts eines Todes nicht die ganze Welt verharren, lauschen und reagieren?

Camilla wartete, starrte, bis ihr Nacken weh tat und die Tränen ihre Sicht endgültig verschleierten. Sie sank auf die Knie, strich über Theresas Arm und ihr blutverkrustetes Haar. Sie weinte, bis sie kein bisschen Feuchtigkeit mehr aus ihren Augen rann und ihre aufgerissenen Wunden betäubt erschienen. Träge blinzelte sie und schob Theresas Arm von ihrem Gesicht.

Der Anblick war kaum weniger entsetzlich als der aufgerissene Brustkorb. Schreiend sprang sie auf. Beim Zurücktaumeln verfolgten die leeren Augenhöhlen sie und das zerschnittene Gesicht, in dem kurze, blonde Strähnen klebten.

Die Seelenlosen – Rezensionen

Cover

Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin – ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung – ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.
Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf – und bringt sein eigenes Leben in Gefahr.
Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist.

Hier sind einige der genialsten Rezensionen zu meinem Buch 🙂

Online-Magazine:

QUEER.de – Rezensent Frank Hebenstreit

Inqueery.de – Rezensent Frank Hebenstreit

Zauberwelten – Christina Löw

Blogs:

NEU Literatopia – Judith Madera

Like a Dream – Rezensentin Juliane Seidel

Bücherwesen – Rezensent Michael Wastelhuber

Phantastik-News – Rezensent Carsten Kuhr

Pressenet – Rezensent Winfierd Brumma

Jules’ bunte Welt der Bücher – Rezensent Jules Bauernfeind

Kittys Bücherblog – Rezensentin Katharina Schardt

Sarnakai – Welt der Bücher – Rezensentin Sabrina Pommer

Claudias Bücher-Welt – Rezensentin Claudia S.

Weltbundmalende Bücher – J. Gaillard

Tapsis Bücherblog – Denise

Amazon-Rezensionen

5 Sterne *****

NEU Coala

NEU AmberStClair

NEU Jasmin Morawe

NEU Luna

NEU

Claudia

Jamamashid

Jana Klimke

Kitty411

Koriko

Bücherwesen

Mamarna64

4 Sterne ****

NEU Cadness

NEU LiberteToujours

NEU Buchkatze

Logan Lady

cd

3 Sterne ***

Weltbuntmalendebücher

Die Seelenlosen – auf der Leipziger Buchmesse

Okay, das klingt schräg … Zombi-Walk auf der LBM. Obwohl, in gar mancher Messehalle gäbe es da schon das eine oder andere Hirn zu futtern, besonders am Messe-Samstag 😉 Scherz beiseite. Bei den “Seelenlosen” hopsen ohnehin keine Zombies durch die Weltgeschichte machen sich über die arme Bevölkerung her. Eigentlich wollte ich mit dem Artikel nur anmerken, dass das Buch zur LBM beim Incubus-Messestand zu kaufen sein wird. Auf der Verlagsseite ist der Roman auch vorbestellbar. Amazon führt es ebenfalls schon.

Hier noch mal der Klappentext:
Valvermont war einst die Heimat des Kriegsveteranen Gwenael Chabod, der zum Commandanten über die Garnisonen der Stadt berufen wird. Sein Geliebter Orin – ein ehrwürdiger Priester orcischer Abstammung – ist an seiner Seite, als sich vor Gwenaels Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.
Kurz darauf wird eine junge Frau getötet. Einziger Augenzeuge ist der Dieb Jaleel. Sein Bericht deckt Grauenvolles auf – und bringt sein eigenes Leben in Gefahr.
Gemeinsam mit neuen Freunden und Verbündeten jagt Gwenael den finsteren Geist, der von Valvermont Besitz ergriffen hat. Nicht ahnend, wie nah ihm die Dunkelheit bereits ist.

Cover

Das Cover ist seit Monatsmitte Februar auch schon bekannt und ich weiß, dass die Bücher bei der Druckerei sind 🙂 Deswegen gibt es auf der LBM auch signierte und bezeichnete Ausgaben zu kaufen. Leider bin ich nicht dabei, was auch daran liegt, dass ich gerade erst einen neuen Job angetreten habe und Urlaubstage in der Anfangsphase alles andere als passend wären.

Dafür habe ich um das diesjährige QUEER gelesen frei und kann auf dem Lesefestival zum ersten Mal “Die Seelenlosen” vorstellen. Dieses Jahr findet es vom 22.04. bis 24.04. in Mainz, in der Bar jeder Sicht statt. Diese Location passt zum Festival auch mehr als andere. Es ist das Kultur- und Kommunikationszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle ni Mainz. Dabei sind gute alte Bekannte wie Chris P. Rolls, Jana Walther, Jobst Marenholz, Nino Delia und ich, aber auch vollkommen neue Gesichter. Besonderes Augenmerk bekommt Volker Surmann, der bei Goldmann seinen (sehr humorigen) Roman “Mami, warum sind hier nur Männer” veröffentlicht hat, aus dem er am Freitag auch lesen wird. Ebenso T.A. Wegberg, der bereits mehrfach ausgezeichnet wurde und der der zweite Vorsitzende des freien Deutschen Autorenverbands Berlin e.V. ist. Judith Hüller ist durch ihre lustige “Violett”-Reihe bekannt. Darüber hinaus sind noch mehr neue Autoren dabei, solche, die im Gay-Romance-Bereich einen Namen haben: Bianca Nias, Savanna Lichtenwald und S.B. Sasori, aber auch einige Autorinnen lesbischer Literatur: Julia Mayer und Lina Kaiser.
Es gibt Dramen, Alltägliches, Thriller, Fantasy und viel Lustiges. Ihr könnt euch auf viele neue Sachen freuen und vor allem auf einige ganz besondere und besonders vorgetragene Beiträge. Also richtig viel neue Bücher zum Anhören 🙂

Buchtrailer zu “Der Rebell”, dies und das …

Hallo zusammen,

in der letzten Zeit habe ich eher Funkstille gehalten, was nicht zuletzt an meinem Urlaub und der Arbeit lag, unter anderem vieler Zeichenarbeiten (mit denen ich noch immer im Rückstand bin).  Leider hat auch die XTME-Aktion nur wenig gebracht und ich habe eine Weile in den sprichwörtlichen Seilen gehangen. Dafür hat mich die eigentlich sehr erfolgreiche und sehr geniale Lesung auf der YaYuCo in Dachau wieder aufgebaut. Am Samstag den 09.11. durfte ich auf der Con lesen, direkt nach Martin Skerhut, einem wirklich genialen Gay-Autor. Ihr solltet euch mal seine Homepage ansehen und – wenn ihr könnt – eine seiner Lesungen besuchen. Genial 🙂

Weniger schön waren die Arbeiten in der Wohnung meiner verstorbenen Tante. Es ist kein schönes Gefühl, andererseits reist man in die Vergangenheit.

Weswegen ich eigentlich das alles tippsele, Bookshouse hat nun den Trailer zu “Der Rebell” veröffentlicht. Ihr wisst sicher noch, um was es geht …?

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird.
Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.

Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen.
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

http://www.youtube.com/watch?v=jhYhxT8jiIw

Sagt mir, was ihr davon haltet. Gefällt er euch? Macht er euch neugierig?

Btw, ich habe zu diesem Buch auch ein paar wirklich schöne Rezis bekommen. Ein besonders tolles Review stammt von Sabine Creutz/ Daisyandbooks. Ein weiteres sehr schönes stammt aus Sandras Feder – Hier. Kathrin hat auch eine sehr schöne Rezi geschrieben. Genauso toll war Kittys – Hier.

Okay, seeeeeehr viele Infos 🙂 Dann viel Spaß (auch beim Stöbern auf den Blogs von Kitty, Sabine und Sandra).

Im Übrigen findet diesen Samstag auf der DreieichCon (einer der berühmtesten und berüchtigtsten Rollenspiel Cons nah Offenbach/ Hessen) eine Reihe von Lesungen statt. Tom Daut, Torsten Low, Juliane Seidel Laura Jane Arnold, André Wiesler, Tom Finn, Bernhard Hennen, Karl-Heinz Witzko, Monika Thamm, Wolfgang Hohlbein und ich sind dabei, alle am Samstag. Hier das Programm.

Meine Lesung beginnt – passend zum Horrorthema – erst um 22:00 h und geht bis 23:00 h. Ich lese im Raum C2. Mehr dazu findet ihr hier. Jule und ich sind aber beide Tage auch als Illustratoren da. Wer uns also treffen will … hier ist eure Chance 🙂

Ganz liebe Grüße

Tanja

Die Gewinner der Fragestunde auf Lovelybooks sind nun bekannt :)

Gestern lief die Fragerunde auf LovelyBooks. Obwohl nicht stark besucht, war sie zumindest sehr cool 😀 Manja, Juliane, Beate und Cuddister haben daran teilgenommen.  Wen die Fragen und Antworten interessieren, der kann hier nachlesen:

http://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Meurer/Der-Rebell-Schattengrenzen-2-1053057547-t/leserunde/1058994968/

Hier die Gewinnübersicht zu der Fragerunde 🙂

Cuddister das eBook zu “Der Rebell”

Cover I
Cover I

Beate die Illustration “Die Nacht in mir”, damit verbunden natürlich auch die zugehörige Kurzgeschichte:
http://www.fanfiktion.de/s/525454880003206e34eaf034/1/Die-Nacht-in-mir (Vorsicht – Spoiler zum Buch)

Die Nacht in mir
Die Nacht in mir – Bleistift, A3

Manja die Illustration “Wahre Liebe” (was sich nicht auf Olli und seinen Bruder Michael bezieht, sondern die dicke Hasendame – Opa)

Wahre Liebe
Wahre Liebe, Tusche, A3

Herzlichen Glückwunsch euch drei Lieben 😀

Am Sonntag, wenn feststeht, wer an der Runde teilnehmen darf, werden die anderen beiden Bilder, die Bücher und eBooks verlost. Also, schaut vielleicht noch mal rein 🙂
http://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Meurer/Der-Rebell-Schattengrenzen-2-1053057547-t/leserunde/1058994968/

Infos zum Rebellen

Aus dem Klappentext erfährt man immer nur bedingt viele Infos. Was kann man sich schon unter dem Klappentext und dem Innenklappentext vorstellen?

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben die schlimmste Nacht ihres Lebens. Ihr Vater ermordet Mutter und weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue.
Doch Oliver und seine Brüder wollen nicht daran glauben, insbesondere als auf Christian ein Anschlag verübt wird. Fassungslos über die Tat und die Inaktivität der Polizei, suchen sie auf eigene Faust nach der Wahrheit und stoßen auf einen unheimlichen Gegner. Lediglich der unerfahrene Kommissar Daniel Kuhn steht ihnen bei.

Zur selben Zeit werden mehrere Tote im Haus des einzigen noch lebenden Verwandten entdeckt. Die Leichen liegen bereits seit 70 Jahre dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, aber Olivers Neugier ist unstillbar. Er glaubt nicht an Zufälle und findet die Gemeinsamkeiten in beiden Fällen.
Doch ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen.

*** und ***

Olivers Welt bricht zusammen, als sein Vater wie von Sinnen über seine Mutter und seine Geschwister herfällt. Nur Christian und Michael überleben die Mordnacht unbeschadet. Oliver muss nach seinen schweren Verletzungen reanimiert werden. Danach ändert sich seine Realität. Er hat einen Blick hinter den “Spiegel” geworfen. Obwohl er diese Welt gern ausschließen will, begleitet sie ihn.

Als auf Christian ein Anschlag verübt wird und Michael ihm beteuert, der Angreifer habe sich vor seinen Augen in Luft aufgelöst, und zeitgleich weitere Tote gefunden werden, will Oliver nicht mehr untätig abwarten. Zusammen mit seinem Freund, der jungen Kriminalkommissar Daniel Kuhn, taucht er in die Ermittlungen ein. Gemeinsam setzen sie die einzelnen Fragmente einer Vergangenheit zusammen, deren Auswirkungen die Katastrophen in der Gegenwart begründen.

Okay, hier ein paar Grund-Infos zu “Der Rebell”:

1. Es spielt in Wiesbaden
2. Der Protagonist ist Oliver, ein 16-jähriger Junge (den Begriff hasst er), der weitaus erwachsener reagiert
3. Camilla ist dabei, aber erst am Ende des ersten Drittels (und sie ist viel entspannter als in “Glasseelen”, schließlich betrifft es sie nur noch indirekt)
4. Matthias Habicht (Glasseelen) übernimmt eine sehr große Rolle
5. Bernd Weißhaupt (Glasseelen) ist auch wieder mit von der Partie (und er entwickelt eine Phobie gegen übernatürliche Ereignisse)
6. Das Buch ist etwas brutaler als der erste Band und damit auch generell heftiger.
7. Es ist eine Geisterhaus-Geschichte, die zugleich in zwei Kriminalfälle ausläuft
8. Es ist unheimlich (nicht durchgänig, aber an vielen Stellen)
9. Olli hat kein hübsches Mädel an seiner Seite – er ist schwul (und er weiß es)
10. Es gibt da noch den lieben Daniel … einen unkonventionellen Beamten, der auch etwas … anders ist 😉
11. Es gibt keine Unterwelten (aber einen Keller, der Oliver fast zu Verhängnis wird)
12. Literarisch gibt es nur eine schwache Vorlage, die wird aber nur am Rand erwähnt.
13. Die Geschichte ist geradliniger als “Glasseelen”.

Die Fragerunde zu dem Buch startet heute, um 19:30 h auf LovelyBooks. Alle weiteren Details erfahrt ihr bei Interesse später 😉

http://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Meurer/Der-Rebell-Schattengrenzen-2-1053057547-t/leserunde/1058994968/

Heute werden auch die ersten Bücher zu “Der Rebell” über LovelyBooks verlost und zu den Büchern Illustrationen. Hier könnt ihr euch schon mal einen kleinen Eindruck davon verschaffen:

Dem Licht so fern
Dem Licht so fern – Tusche, A3

Das Bild ist schon ein bisschen älter, aber Jule liebt es 😉 Oliver und Jamal.

Wahre Liebe
Wahre Liebe, Tusche, A3

Das ist Oliver mit seinem (zu diesem Zeitpunkt) nicht mehr ganz so kleinen Bruder Michael. Der Titel bezieht sich auf die dicke Häsin Opa.

Lass mich Deine Stärke sein
Lass mich Deine Stärke sein, Tusche A3

Ein weiteres Bild mit dem inzwischen erwachsenen Jamal – ein paar Jahre nach “Der Rebell”.

Die Nacht in mir
Die Nacht in mir – Bleistift, A3

Ein einzelnes Portrait von Oliver, zu dem eine entsprechende Kurzgeschichte gehört.

Wenn ihr heute mitmacht, könnt ihr eines der Bücher und eines der Bilder gewinnen 🙂 Eure Losfee ist Katja. Viel Glück also und fragt mich einfach alles, was ihr wollt.

Liebe Grüße

Tanja

Der Rebell - Cover
Der Rebell – Cover

Bewerbungsrunde zu Leserunde “Der Rebell – Schattengrenzen II”

 

Hallo ihr Lieben,

Bookshouse hat gestern, am 04.10., die Bewerbungsrunde zu der Leserunde “Der Rebell” gestartet. Diese Bewerbungsphase geht bis zum 13.10.

Für all die, die noch nie an einer Leserunde teilgenommen haben und nicht wissen, was das ist und worauf sie sich einlassen, hier eine kurze Eklärung:

In einer Leserunde bewerbt ihr euch bei dem angegebenenen Link (http://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Meurer/Der-Rebell-Schattengrenzen-2-1053057547-t/leserunde/1058994968/).
Wenn ihr dafür ausgewählt werdet, müsst ihr angeben, in welchem Format ihr das Buch haben wollt (für den eBook-Reader als PDF, ePub oder Mobi) und als Buch. Das wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt.
Eine Leserunde teilt sich immer in Kapitel auf, soll heißen in einzelne Abschnitte, die bewertet werden müssen (wie viele Abschnitte es werden, weiß ich nicht).
Darin könnt ihr schreiben, was euch an den Kapiteln aufgefallen ist – was gut und was schlecht ist. Zu Ende schreibt ihr zu dem Buch eine Rezension und ladet sie auf LB hoch.

Wer weitere Fragen hat, kann Sie mir gern jederzeit stellen.
Btw, am Dienstag den 08.10. findet über LB eine Fragerunde statt. Ihr könnt mir also gern nach allen Regeln der Kunst ein Loch in den Bauch fragen.
http://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Meurer/Der-Rebell-Schattengrenzen-2-1053057547-t/leserunde/1058994968/
Danach findet auch direkt die Verlosung statt. Btw, Katja ist eure Glücksfee und Begleiterin, Moderatorin und Schulter zum Ausweinen für diese Leserunde 🙂

“Der Rebell” ist im Übrigen ein unheimlicherer Band. Man muss nicht zwingend “Glasseelen” gelesen haben, aber es wäre nicht schlecht, weil drei Charaktere aus Buch eins auch in Buch zwei auftauchen und einer eine Schlüsselrolle hat.
Es geht auch wieder um einen Kriminalfall (eigentlich um zwei), es spielt in Wiesbaden und wer Geisterhaus-Filme und Bücher mag, könnte das Buch mögen.

Viel Spaß also damit 😀

Liebe Grüße

Tanja

Facebookaktion zum Gewinnspiel erweitert um einige Details

So ihr Lieben,

seit heute Mittag ist die Aktion von XTME zugänglich. Über diesen Link kommt ihr auf die Seite, das Gewinnspiel zu “Der Rebell” und die Vergünstigungsaktion von “Glasseelen”:
http://www.xtme.de/2013/10/gewinnspiel-der-rebell-schattengrenzen-von-tanja-meurer/

Nun habe ich eine große Bitte an euch.  Damit diese Aktion eine entsprechende Reichweite bekommt, wäre es schön, wenn ihr drei Dinge für mich tut:

1. Gebt meiner Schattengrenzen-Seite auf Facebook euer “Like” https://www.facebook.com/Schattengrenzen
2. Teilt das Bild auf Facebook in eurer Chronik
3. Schreibt einen Kommentar unter meinen Post (Bild) https://www.facebook.com/photo.php?fbid=616481011736828&set=a.529382643779999.1073741831.416123651772566&type=1&theater

Banner für Facebook-XTME
Banner für Facebook-XTME

Was passiert dann?
Ihr kommt in eine kleine Verlosung. Ich verlose von meiner Seite aus einen sechsten Band von “Der Rebell” und ein Lesezeichen, zuzüglich eines Miniposters von einem der fünf Charaktere der Lesezeichen (mit Mini ist Mini gemeint, A4 hoch).
Zusätzlich bekommt der Gewinner natürlich eine Widmung und ein Illu in das Buch.
Macht mit. Jeder, der diese drei Kriterien erfüllt, kann gewinnen.

Liebe Grüße

Tanja

Nu’ aber …. Jetzt sind sie komplett, alle 5 Lesezeichen zu “Der Rebell”

Gestern habe ich es wirklich in Rekordzeit geschafft Camilla Farbe zu verpassen. Der Blässling mit den roten Haaren (oder wie Oliver sagen würde: das Bügelbrett) ist nun auch fertig. Ihr könnt euch nun das Lesezeichen, was euch am meisten gefällt, direkt hier aussuchen – natürlich in Verbindung mit derm Roman und in Hinsicht auf das Gewinnspiel. Hier also noch mal die ganze Parade der Lesezeichen 🙂

Oliver Hoffmann
Oliver Hoffmann

Olli – in “Der Rebell” der Hauptcharakter, ein junger Mann, der ziemlich kämpfen muss, um seinen Halt nicht zu verlieren. Er hat zu seinen Brüdern eine sehr enge Beziehung, doch die folgenden vier Menschen werden sehr wichtig für ihn.

Daniel Kuhn
Daniel Kuhn

Daniel – Danni, wie Camilla ihn nennt, wenn sie über ihn lästert – ist ein sehr unkonventioneller Polizist und wird für Oliver zum Halt und einem festen Fokus. Er kennt Camilla, die Jahre jünger ist, seit ihrer Kindheit und ist eng mit ihr befreundet.

Matthias Habicht
Matthias Habicht

Matthias ist Daniels Kollege, älter, erfahrener und reizbarer. Auf Olivers und Daniels unkonventionelle Art reagiert er brüsk und abweisend, unterstützt aber, wenn er seinen Job in Gefahr sieht.

Christoph Kowalski
Christoph Kowalski

Wenn es einen ausgeglichenen Typ gibt, dann Christoph. Schon aus “Glasseelen” wohl bekannt, besitzt er gute Nehmerfähigkeiten. Er ist Camillas Partner und ein guter Freund Daniels.

Camilla Hofmann
Camilla Hofmann

Camilla ist der Hauptcharakter aus “Glasseelen”. Sie nimmt sich hier zurück. In Olivers Fall kann sie gelassener an alle Probleme heran gehen, schon weil sie nicht die Hauptbetroffene ist. Sie unterstützt wo sie kann und wird zur zuverlässigen Freundin.

So, nun sind alle fünf zusammen und ich bin ganz froh, dass die Lesezeichen fertig sind. Gestern war ich mir nicht ganz sicher, Camilla noch hinzubekommen, schon weil ich die meiste Zeit mit ihrem Lockenkopf zugebracht habe. Aber danach ging es eigentlich. Hätten Pebbles und Chuck, unsere Katzen, nicht alle paar minuten geschaut, was ich gemacht habe, wäre ich vielleicht sogar schneller voran gekommen.

Die Arbeiten schreiten voran

Wie schon angekündigt, bin ich an den Lesezeichen zu “Der Rebell”. Die Arbeit mache ich mir nicht ausschließlich, um Neues zum neuen Buch zu haben. Klar auch, zugegeben, auch weil reichlich anderer Charaktere dabei sind. Oliver ist Protagonist, Camilla rückt in den Hintergrund. Die Geschichte, die ich erzähle, ist eine andere, kein Aufguss des ersten Buches. “Der Rebell” ist auch in sich nicht abgeschlossen, sondern erst mit Band 3 beendet. Davon abgesehen findet ab dem 02.10.2013 über http://www.xtme.de/ eine Aktion zu “Schattengrenzen I und II” statt.

“Glasseelen” wohlbekannt als Band I, wir vom 02.10. an für 5 Tage zu 0,99 € erhältlich sein, während der zweite Band “Der Rebell” als Printausgabe zu Gewinnen sein wird (ich stelle dafür 5 Exemplare). Wie üblich gibt es dazu die Zeichnung und Widmung in das Buch, aber darüberhinaus auch eines der Originallesezeichen zu gewinnen, bzw. Sonderdrucke der Lesezeichen.

Hier sind die neusten Stände:

Der Rebell - Lesezeichen
Der Rebell – Lesezeichen – Oliver, Daniel, Matthias und Christoph

Camilla Tusche
Camilla Tusche

Camilla ist leider bislang nur getuscht. Sie wird am aufwändigsten. Ihren Chris habe ich gestern erst angefangen. Damit habt ihr aber schon eine Vorstellung, wie die Lesezeichen werden sollen.

Übrigens findet zur Vorstellung des Buches auf LovelyBooks wieder eine Leserunde statt, zu der ihr euch ab dem 04.10. bewerben könnt. http://www.lovelybooks.de/thema/bookshouse-Sammelthread-f%C3%BCr-Gewinnspiele-und-Leserunden-1006084871/1057989851/

Zusätzlich gibt es zu beiden Romanen in Hann. Münden (das schöne Örtchen zwischen Kassel und Göttingen) im Rahmen der “Denkmal Kunst – Kunst Denkmal”-Tage eine Lesung. Am 03.10. ab 19:00 h lese ich in einem der alten Baudenkmäler in der Lohstraße 3: http://www.denkmalkunst-kunstdenkmal.de/ http://www.denkmalkunst-kunstdenkmal.de/pages/programm/do.-3.10.13/tanja-meurer.php. Wer in der Nähe wohnt, kann gern kommen und zuhören. Die Lesung beginnt um 19:00 und geht bis 20:30 h.

Am 06.10. ab 16:00 h lese ich aus beiden Büchern in der Blücherstraße 20, Wiesbaden (Back-Depot). Natalie, die Betreiberin sorgt für das leibliche Wohl.

Zu Ende des Monats – Halloween – lesen außer mir im Lesecafé Wiesbaden zu einer Sonderveranstaltung Ju Honisch, Christian Humberg, Sandra Baumgärtner und Diana Menschig. Das Datum: 26.10., die Uhrzeit: ab 15:00 h. Ihr solltet euch das Spektakel unbedingt anhören. Ju und Christian zu sehen, ist wirklich genial. http://www.vee-jas.de/Lesecafe/termine.html

Mehr Details in Kürze 🙂

Liebe Grüße, Tanja

Also, ihr seht, gerade eben bewegt sich wieder einiges.