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Love is Love – eine neue Anthologie … Leseprobe “Herbst”

Hallo ihr Lieben,

Von Seiten der Gay-Romance Autorin Madison Clark kam der Aufruf an verschiedene andere Gay-Autoren, einen Beitrag zu ihrer Anthologie zu leisten. Die Idee zugunsten der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften/ der Homo-Ehe Kurzgeschichten zu liefern, ist einfach grandios gewesen und hat von uns Autoren einiges abverlangt. Das Ergebnis kann sich fraglos sehen lassen. Am 03.10. erscheint das Buch/ eBook auf Amazon. Mitgemacht haben etliche gute Gay-Autoren und ich bin stolz dabei sein zu dürfen.
Aber genug von meinem Geschwafel. Hier erst mal der Klappentext des Buches:

Über 15 Autor*innen zeigen in ihren Kurzgeschichten und Gedichten rund um die Themen Liebe, Partnerschaft, Respekt, Homophobie und Ehe: Love is Love. Liebe ist Liebe
Wir alle haben dieselben Bedürfnisse, lieben mit derselben Inbrunst, leiden dieselben Qualen, erfreuen uns an denselben Glücksmomenten. Ob homo- oder heterosexuell, spielt dabei keine Rolle.
Liebe ist Liebe. Verantwortung ist Verantwortung. Und Ehe ist Ehe!
Menschen auf der ganzen Welt sollten – unabhängig von Nationalität, Religion, Hautfarbe, sexueller Identität oder Orientierung – heiraten dürfen, für wen auch immer ihr Herz schlägt. Wir sind alle gleich und lieben somit auch auf dieselbe Weise.
Mitwirkende Autor*innen sind:
France Carol, Màili Cavanagh, Madison Clark, Michael Heidiri, Sitala Helki, Savannah Lichtenwald, Tanja Meurer, Karolina Peli, Elana Rain, Jens Rettberg, Ani Rid, Juliane Seidel, Angie Snow, Karo Stein, Daniel Swan, Marc Weiherhof, Dieter Wischnewski

Geplante Veröffentlichung als eBook & Taschenbuch ist der 03.10.2015

Ihr seht, dieses Mal sind auch in paar männliche Autoren mehr dabei (was mich persönlich unheimlich freut, da das Genre Gay-Romance stark in weiblicher Autorenhand ist) 🙂

Hier auch das Cover der Anthologie.

Love is Love
Cover

Okay – nun noch zu den Leseproben. Madison hat auf BookRix eine Gesamt-Leseprobe zum Reinschnuppern in alle Geschichten online gestellt. Solltet ihr euch nicht entgehen lassen 🙂 Juliane hat eine eigene einzelne auf BX, die ihr unter “Amelies Vermächtnis” findet. Und natürlich noch die von mir mit dem Titel “Herbst“.

Hier könnt ihr in einen kleinen Teil davon lesen, vielleicht gefällt es euch ja und ihr schaut euch die Leseproben und die Anthologie an 🙂

Herbst

»Geh, rede mit ihm und kläre das, was zwischen euch steht.« Die mir so vertraute Stimme Andreas‘ hatte einen besonders warmen Klang angenommen. »Viel Zeit hast du nicht mehr, Reiner. Ich möchte, dass deine Albträume aufhören.«
Seine Hand ruhte auf meiner Schulter. Er wollte mich beruhigen. Trotz allem fühlte ich mich unsicher und verstört wie ein Schuljunge. Es war nichts als die blanke Angst vor meinen Vater zu treten und ihn anzusprechen. Eigentlich sollte ich über diese Empfindungen längst hinausgewachsen sein, aber für die Konfrontation gab es dafür kein passendes Alter und keinen richtigen Moment.
Nervös zuckte mein Lid.
Fünfzehn Jahre war es her – so lang und doch nicht lang genug. Ich schüttelte den Gedanken ab und schob den Autoschlüssel in meine Manteltasche. Feuchtigkeit blieb auf dem Plastik zurück. Meine Hände schwitzten. Der Besuch bei meinem Vater raubte mir jede Sicherheit. Das was ich vorhatte fühlte sich falsch an. Aber Andreas hatte recht, ich konnte es nicht länger aufschieben. Das Leben des alten Mannes neigte sich seinem Ende zu.
Der Kies knirschte unter meinen Schuhen, als ich einen Schritt nach vorn machte. Hinter mir hörte ich Andreas. Sein Mantel raschelte. Ich sah mich um. Er lehnte an der Beifahrertür meines Wagens, die Hände in den Taschen vergraben, den Kopf gesenkt. Dennoch beobachtete er mich. Ich spürte seinen Blick fast körperlich. Vor den Lippen stieg sein Atem in weißen Wölkchen auf und verlor sich. Das Bild wirkte für mich geliebt und vertraut, trotz allem hoffnungslos. Ich sah an ihm vorbei zu der von Efeu überwucherten Mauer des Anwesens. Dank des kalten, bedeckten Tages verlor meine Umwelt alle Farben. Möglicherweise lag es nur an meiner Stimmung, aber dieser Ort kam mir abweisend und menschenfremd menschenfern vor. Andreas schob sich in mein Sichtfeld, als er sich vom Wagen abstieß. Es war seine stille, feste Art mir zu sagen, dass ich den Halt nicht verlieren sollte. Sachte nahm er meine Hand und lächelte. Mit seinen warmen, trockenen Fingern streichelte er über meine Haut. »Es ihm nicht zu sagen, wäre feige, Reiner. Es würde nicht zu dir passen. Du hast dich bisher allem gestellt.«
Ich nickte, obwohl ich mir nicht sicher war seinen und meinen Anforderungen zu genügen.
Ein Ziehen in meinem Nacken jagte mir einen Schauder über den Rücken. Jemand beobachtete uns.
Viel zu schnell wandte ich mich der Villa zu. Mein Blick glitt an der heruntergekommenen Fassade hinauf, streifte die blinden Fenster, hinter denen ich den lauernden Schemen einer Person erwartete. Meine Erwartungen wurden enttäuscht. Ich sah nichts. Allerdings fühlte ich mich keineswegs beruhigt. Aus dem Schaudern erwuchs Kälte. Die Villa und der verrottende Garten fühlten sich wie ein Geisterhaus an. Der verwitterte, graue Putz und die abgestorbenen Rankpflanzen, die wie ein ausgetrocknetes Adergeflecht über den Mauern und Säulen lagen, verliehen dem Gebäude den Eindruck eines Leichnams. Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges schien die Zeit an diesem Fleck im Nirgendwo eingefroren zu sein. Lebensfern und lebensfremd.
Mit trockenem Mund versuchte ich zu schlucken, aber meine Zunge klebte am Gaumen. Ich bekam kaum Luft. Großer Gott, was machte dieser Ort und sein Bewohner mit mir? Ich wollte wieder meine eigene innere Ruhe zurück. Den Mann, der ich jetzt war, kannte ich nicht und verachtete ihn. Ich senkte die Lider und atmete tief die kalte, schneeschwere Luft ein. Beruhige dich!

Mehr in der Leseprobe und im Buch 🙂

Liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende,
Tanja

Zwielicht – die Neuauflage?

Derzeit arbeite ich an “Zwielicht”, einem etwas kürzeren Roman (der ursprünglich auch zu Darkside – heute Schattengrenzen) gehörte, nun aber ausgekoppelt wird.  Zwielicht ist ein ziemlich düsterer Gay-Krimi. In der Originalfassung scheint er – trotz bescheidenen Stils – immer noch gut einzuschlagen. Er ist aus irgendeinem Grund ziemlich beliebt. Nun arbeite ich die Geschichte auf meinen aktuellen, weniger dezentralisierten Stil um, in der Hoffnung, dass er vielleicht von Bookshouse genommen wird. Mit dem Buch ist es aber nicht nennenswert anders als mit allen anderen Büchern, die mir zur Überarbeitung in die Finger geraten – sie werden anders. Das Ganze kann man auch als exzessive Löschorgie betrachten. Vielleicht ist Marc im Anschluss glaubwürdiger und einfach auch realistischer. Im Original ist er ein überdrehter Kotzbrocken mit einem Ego, was nur aus seinem angeknacksten Selbstbewusstsein so rigoros hervortritt.

Ich habe vor Kapitelweise zu springen, soll heißen, die Perspektiven verschieben sich zwischen Marc, Friedrich, Marius und Gabriel. Könnte interessant werden, weil jeder der vier Männer eine sehr eigene und leicht exzentrische Art besitzt.

Wer in die alte Story lesen will (bevor ich etwas Neues daraus stricke – dieses Mal ohne Horror und mit mehr Erotik), findet sie auf Fanfiction.de und Animexx.

Glaubt mir, allein die ersten 11 Seiten ähneln dem Original schon nicht mehr 😉

Ahh, das Bild war mal Teil der Geschichte 😉

Illustration zu "Zwielicht"
Illustration zu “Zwielicht”

 

Das letzte fertige Lesezeichen

Für das große Ostergewinnspiel habe ich nun für Julianes Assjah und mein Schattengrenzen ziemlich viel gezeichnet. Hier nun die Ergebnisse:

Assjah

Was wäre, wenn Träume Wirklichkeit würden?
Eine Mutprobe zur Geisterstunde. Der 10-jährige Kim findet in einer Spukvilla einen magischen Gegenstand. Mithilfe des Traumspiegels kann er die Wesen, die er sich im Schlaf ausdenkt, in die Realität holen. Er wünscht sich zahlreiche Geschöpfe herbei, doch je mehr neue Freunde er beschwört, desto größer wird das Ungleichgewicht zwischen Fantasie und Wirklichkeit.
Plötzlich jagen ihn die Namaren, düstere Schatten, die seine einfallsreichen Vorstellungen verschlingen wollen. Kim nimmt seinen Mut zusammen und taucht mit den Feen Silberfünkchen und Goldlöckchen, dem Magier Annatar und dem Rattendrachen Finn in seine Träume ein, um sich den Fantasiefressern zu stellen …

Silberfünkchen_v Silberfünkchen_h Kim_v Kim_h Goldlöckchen_v Goldlöckchen_h Finn_v Finn_h Annatar_v Annatar_h

Glasseelen

Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …

Camilla Nathanael Olympia

Infos zu mir

Hier erst mal das, was ohnehin Standard ist und auf allen Seiten zu finden sein sollte:

Tanja Meurer, geboren 1973, in Wiesbaden, ist gelernte Bauzeichnerin aus dem Hochbau und arbeitet seit 2001 in bauverwandten Berufen und ist seit 2004 bei einem französischen Großkonzern als Dokumentationsassistenz beschäftigt. Nebenberuflich arbeitet sie als Autor und Illustrator für verschiedene Verlage.

Tanja Meurer über sich selbst:

Als Tochter einer Graphikerin und Malerin blieb es nicht aus, dass ich schon sehr früh mit Kunst in Berührung kam, weshalb ich auch seit 1997 nebenberuflich als Illustratorin arbeite.
Seit meiner Kinderzeit schreibe ich auch. Mit 8 Jahren kamen die ersten – zugegeben sehr lächerlichen – Krimis zustande. Während der Schulzeit habe ich das erste Mal eine Geschichte für den Verkauf in der Schule auf PC geschrieben.
1997 kam die erste Kurzgeschichte in einem Fantasy-Magazin heraus und vier Jahre später weitere.
2007, 2009, 2010 und 2011 gewann ich sechs Ausschreibungen, wobei die Kurzgeschichten und -Romane bei Kleinverlagen erschienen.
2013 kam mein Debut-Roman “Glasseelen” aus der Mystery-Reihe “Schattengrenzen” heraus.
Besonders liebe ich die Genre Myster, Steampunk, Horror und Fantasy, die sich in all meinen Büchern wiederfinden.

Auf der Verlagsseite von Bookshouse gibt es auch noch ein paar Infos: http://www.bookshouse.de/autoren/Tanja_Meurer/

Das klingt nur alles immer so wahnsinnig steif und irgendwie falsch. Dass die Familie meiner Mutter extrem künstlerisch begabt war,  geht daraus nicht wirklich hervor, auch nicht, dass ich von all den ganzen Talenten nur das Schreiben und Zeichnen geerbt habe. Der größere Teil der Familie war musikalisch begabt. Gesang, Instrumente, Kompositionen (alle klassisch, versteht sich) und Tanz. Von diesen Talenten habe ich rein gar nichts geerbt. Mein Rhythmusgefühl ist nicht der Renner, singen und musizieren kann ich erst recht nicht. Da es in meiner Familie Pflicht war, mindestens einen Versuch mit einem Instrument zu starten, war ich mit einer Blockflöte (ich weiß, wie öde) zugange. Drei Jahre Musikschule haben mir die Noten nicht in den Kopf und die Melodie nicht sauber vom Blatt auf Finger und Atem übertragen können. Der zweite Versuch meines Großvaters, mich an ein Klavier zu gewöhnen, ging noch gründlicher schief. Er gab es nach dem ersten Versuch auf – hoffnungsloser Fall eben.

Wie erwähnt war studierte meine Mutter Mode- und Werbegrafik. Das war irgendwann 1953. Auch wenn sie nicht wirklich den Drang besaß, etwas aus ihren nicht unerheblichen Fähigkeiten zu machen, begeistern ihre Zeichnungen, Illustrationen, colorierten Stiche und Gemälde die Leute. Sie hätte mit ihrem Talent wirklich etwas bewegen können … zumindest diese Fähigkeit ist bei mir hängen geblieben. Ich zeichne seit ich zehn bin. Wirklich ernsthaft verfolge ich meine “Kariere” als Illustratorin aber erst seit 1997. Damals besuchte ich in Mainz eine Computerfachschule und lernte eine juge Frau kennen, deren Mann Kinderbuchautor war. Das war der Anfang 🙂

Mit dem Schreiben sah es ein bisschen anders aus. Ich habe tatsächlich mit acht angefangen. Damals war ich ein großer Fan von den Drei ???, Die fünf Freunde, Rätsel um …, Geheimnis um …, natürlich alles als MCs (voll Rethro), klar, aber in den beginnenden 80ern waren CDs noch ein absoluter Entwicklertraum. Weil mir die Auflösungen der Geschichten nicht gefielen oder zu langweilig waren, habe ich meine eigenen Ideen zu Papier gebracht. Klar, damals stand ich voll und ganz auf Edgar Wallace (nein, nicht nur die Filme, sondern die hübschen, roten Goldmann-Krimis). Dagegen verloren alle Kinderkrimis. Aber dieser Gedanke war der Auslöser. Dass ich dann 1989 mit meiner Freundin Anja Tage in der Schulbibliothek verbrachte, um binnen kürzester (Schenkelklopfer) Zeit (3 Wochen) eine Geschichte von Handschriftlichen 100 Seiten (oder so) in DOS niederzuschreiben, glaubt mir heute auch keiner mehr. Drei Wochen für ganz wenig Seiten *grusel* Anja und ich konnten aber kaum mit der Kiste umgehen. Sie hatte zumindest mit ihrem Schreibmaschinenkurs angefangen und ich? War Kilometer von meinem ersten PC entfernt. Aber wir haben es gemeinsam gepackt (und unsere beiden armen Bibliothekarinnen mehrfach in vollständige Verzweiflung getrieben, als wir einfach mal die falschen DOS-Eingabebefehle eintippten …). Tatsächlich würde unser “Produkt” dann auch an der Schule verkauft, einfach ausgedruckt, x-fach kopiert und an der oberen, linken Ecke getackert. Die Diskette von damals habe ich noch immer. Keiner meiner Rechner kann den Kaffeeuntersetzer lesen, aber es ist bis heute schön, diese 5 1/4 Zoll-Disc anzusehen.

Meinen ersten Auftritt hatte ich – wie so viele andere Autoren aus dem Fantasy-Bereich – bei Christel Schejas “Legendensänger”. Bilder, Illus und echter Slash. Gruselig, aber dennoch cool. Ich b in Chris und Angelika, die den Kontakt herstellte, bis heute dankbar. Tolle Frauen, alle beide 🙂 Das war auch der Anfang in dem Fan-Mix aus Pen&Paper-Rollenspielen und meiner Schreiberei. Daraus entstand Night’s End. Lang ist es her (1994). Später wechselte der Fokus wieder mehr zu der unheimlichen Richtung, Mystery, Horror, Thriller, etc. Auffällig dabei – viele meiner Protagonisten sind schwul. Das hat sich bis heute gehalten, weswegen bei Schattengrenzen II der Protagonist Oliver ebenfalls schwul ist. Seit ich mit meiner Freundin und Lebensgefährtin Juliane zusammenarbeite, hat sich viel geändert. Wir helfen uns gegenseitig, entwickelten ab 2002 gemeinsam Comic-Plots, zeichneten sie, arbeiteten an gemeinsamen Buchideen, etc. Heute geht es bei uns mit den Arbeiten weit auseinander. Sie schreibt Kinder-Fantasy, ich Horror, Mystery, Thriller, Gay, Steampunk, etc. Aber es ist noch immer so, dass wir einander helfen und vieles gemeinsam durchdenken.

So, das waren sehr viele Infos zu Familie und Nebenjobs. Die realen Jobs gingen sehr durcheinander. Ich bin gelernter Bauzeichner aus dem Hochbau, seit Jahren schon nicht mehr in dem Job (seit 1997), einfach weil ich den Anschluss an das Zeichnen am PC verpeilt habe. Gelernt? Klar, habe ich das (in Mainz, wie erwähnt), aber durch die Bauflaute bekam ich darin keinen Job mehr und wurde Fahrer (PKWs, Transporter, LKWs). Den Kurier- und Speditionsquatsch habe ich bis 2001 durchgezogen (mit Unterbrechungen im Büro, 2000). Dank Zeitarbeitsfirmen habe ich ziemlich viele Büros von innen gesehen und konnte ab 2001 für vier Jahre auf einer Baustelle als Projekt-Assistenz arbeiten. Danach ging es wieder auf und ab, aber nur kurz, denn seit Ende 2004 bin ich wieder im Baubereich als Dokumentationsassistenz eingesetzt. Mal schauen, wie lang das noch anhält. In der Summe habe ich zwischen 1991 und 2013 ziemlich viele Jobs gehabt, viele Chefs und unterschiedlichste Aufgaben. Beim Schreiben verfolgt mich genau das. Jemand aus dem Bauwesen ist immer dabei, eine Autoszene kommt auch immer … und vor allem geht es oft um Polizeiarbeit – das war mein ganz großer Traum – Kriminalpolizei. Heute bin ich Baufachidiot und Punk.

So weit erst mal 🙂

 

Lesung auf dem Aethercircus Steampunk-Festival in Stade

Vom 04.05. auf den 05.05. findet das zweite Steampunk-Festival “Aethercircus” (http://aethercircus.blogspot.de/) im schönen Stade (nah Hamburg, an der Grenze zum “Alten Land”) statt. Wie im vergangenen Jahr nehmen Juliane Seidel und ich wieder teil. Letztjährig waren wir reine Aussteller – ihr wisst schon, Illus, Illus, Illus. Gegen den genialen Vadim Voitekhovich (http://www.kunstnet.de/voit) hatte zwar jeder von uns verloren, aber das ändert nichts an unser aller Enthusiasmus, besonders weil ich dieses Mal auch eine Lesung vor mir habe 🙂

Da im Lauf des Jahres meine Novelle “Raunacht” bei der neuen Anthologie von Stefan Holzhauer/ Steampunk-Chroniken (http://steampunk-chroniken.de/) erscheint, lese ich auch daraus. Die Anthologie heißt “Geistermaschinen” – http://steampunk-chroniken.de/2013/02/geistermaschinen/

“Raunacht” ist – wie schon in der ersten Anthologie die Geschichte “Ruf der Sterne” wieder besetzte mit meinen beiden Damen Anabelle Talleyrand und Madame Zaida. Maschine und Magierin – das Duo funktioniert immer. Nein, dieses Mal nicht. Ihr Gegner ist nicht zu unterschätzen und in der Lage Anabelles Körper schwer zu beschädigen. Mehr dazu erfahrt ihr in der Lesung.

Hier alle Daten:

Aethercircus Steampunk-Festival, Festung Grauer Ort, Schanzenstraße 52, 21683 Stade-Bützfleht

Die Lesung findet am Sonntag, den 05.05., 13:45 h, Raum Dahdaleh, statt.

flyer

Gaslicht-Anthologie in den Steampunk-Chroniken

Vorhin habe ich eine sehr schöne Mail bekommen 🙂 Ich bin mit “Raunacht” in der zweiten Steampunk-Anthologie der Steampunk-Chroniken 🙂 Da meine Geschichte zu lang ist, kommt sie in den zweiten Band der unheimlichen Geschichten. Das ist einfach nur genial 😀

Für die Anthos wurde von Professor Xanathon/ Stefan Holzhauer speziell das Lable “Aethermanufaktur” gegschaffen. Bei den neusten beiden Büchern kommt es wohl auch schon zum Tragen. Die Anthologien laufen unter dem Namen “Geistermaschinen“.

http://steampunk-chroniken.de/ und http://steampunk-chroniken.de/2013/02/geistermaschinen/

Schaut einfach mal rein 😉

Für mich ist es deshalb auch so schön, weil ich mit Anabelle und Zaida auch schon in der ersten Ausgabe Aethergarn dabei war. Also, wem “Ruf der Sterne” damals gut gefiel, wird auch hier wieder von den beiden Damen lesen können.

Schattengrenzen: Drei-Wetter-Taft-Wette

Juliane – meine Freundin und Partnerin – will den Strip noch colorieren und lettern.
Das sind Camillas Freund Christoph (ich weiß, er ist plötzlich so fett) und ihr Igel Nadel. Kann man auch ohne Text erkennen, worum es geht?

Kugelköpfe
Nadel und Chris als Kugelköpfe

Der kleine Igel ist stinkig, weil Chris’ Spikes besser stehen als die seinen. Danach geht Nadel mit Chris eine Wette ein, welche Spikes besser halten … Arme Camilla …

Neue Buchformate und neues Cover

Hallo zusammen,

Bookshouse hat einige wichtige Veränderungen gemacht, so beispielsweise die Änderung, dass nicht mehr über die Amazon-Druckerei Create Space gearbeitet wird (womit natürlich keinerlei Auflage existierte). Nun ist Bookshouse bei einer regulären Druckerei in Deutschland und produziert einen eigenen Auflagendruck.

Für “Glasseelen” bedeutet das einige Änderungen. Der Roman bekommt ein anderes Format (TB-Format 12×19), wird damit also etwas kleiner und dicker. Die Seitenanzahl steigt von gepressten 404 Seiten auf  512. zusätzlich kommt noch eine Neuerung hinzu. Auf der linken Seite gibt es einen farbigen Balken mit der Genre-Angabe.

Alles in Allem sieht das dann so aus:

10_700

Wie gefällt es euch? Ich finde es unheimlich schick 🙂

Liebe Grüße

Tanja